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Gasfackeln in der Nacht

Traum:
Nacht. Von einem etwas erhöhten Punkt in einem Gebäude habe ich einen feierlichen Ausblick. Etwa 250m entfernt liegt die Bergedorfer Straße in stiller Nacht. Anstelle von Straßenlaternen ist sie mit Gasfackeln gesäumt: Sichtlich neue Metallrohre bilden die Masten, aus denen oben das Gas herausströmt. Eine umfangreiche Flamme, die selbst nahezu unsichtbar ist, erzeugt ein Flirren in der Luft und wird erst dadurch erkennbar. Zwischen diesen durchscheinenden Flammen einzelne goldene Lichter. Ein kräftiger Wind neigt die flirrenden Flammen nach links. Ich finde, das ist nicht ganz ungefährlich… – wie leicht könnten diese Flammen etwas in Brand setzen? Dennoch, dieser Anblick ist von einer ganz eigenen, sehr berührenden Schönheit. Meine Augen mögen sich gar nicht davon lösen. Aber ich muss mich ja langsam auf den Weg machen.

Der Boden am Straßenrand ist mit einer dünnen, weich und warm wirkenden Schneeschicht überzogen. Gut, das gibt den Füßen vielleicht etwas Halt beim Abstoßen. Oder macht der Schnee den Untergrund erst recht glatt und ich könnte ausrutschen? Ich laufe los und stelle fest: beiderlei Effekt zeigt sich. Zu kräftiges Abstoßen führt zum Ausrutschen. Bis zu einem gewissen Punkt allerdings, gibt der Schnee dem Fuß angenehmen Halt. Alles eine Frage des Feingefühls. Wie so oft.

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