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Nobelpreis mit Barack Obama

Traum vom 11. Oktober 2009

Eine Reihe von Situationen in kurzen Abständen. Jede Situation wird von einem Quadrat am Boden repräsentiert, das an die Duschbecken am Schwimmbeckenrand eines Freibads erinnert. Ich trete nach und nach in diese ‘Situation’, spüre dem nach und muss mir dann überlegen, wie ich mich in dieser Situation verhalte. Diese Überlegungen setze ich dann im gegebenen Rahmen um. All diesen Situationen ist gemeinsam, dass sie quasi eine Entscheidung von mir fordern: für oder gegen eine bestimmte Handlung, Reaktion oder Aktion. Ich versuche nun, in jeder dieser unterschiedlichen Situationen den Weg der Mitte zu gehen – mich nicht für oder gegen etwas zu entscheiden, sondern alles anzunehmen, um möglichst viel Erkenntnis daraus zu gewinnen. Ich würde es als ‘in der Schwebe bleiben’ bezeichnen. Etwas, das mir vor allem deswegen schwer fällt, weil ich natürlich doch zwischen den Polen hin und her gerissen bin, nie den Blick in eine Richtung wenden und mich nur auf diese konzentrieren kann. Die Aufmerksamkeit richtet sich auf möglichst viele Faktoren.

Während ich diese Reihe von Situationen nach und nach absolviere, habe ich einen Begleiter, der im Halbdunkel immer bei mir steht und wortlos zuschaut. Ein schlanker Mann in Freizeitkleidung, in dem ich den jungen Barack Obama wiedererkenne. Das nur am Rande, er spielt keine Rolle. Wie auch immer, am Ende habe ich einige Nobelpreise dafür erhalten, dass es mir gelungen ist, mich nicht auf diese eine oder jene eine Seite zu schlagen.

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