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Geschäftsidee

Traum:
Ein Arbeitsplatz unter freiem Himmel. Ich bin als Servicekraft tätig. Ein Kollege ist im Begriff, in die Pause zu gehen. So gehe ich auf ihn zu, umarme ihn zum Abschied und will ihm noch ein Küsschen auf die Wange geben. Für mich eine ganz selbstverständliche Sache. „Bitte unterlasse das“, raunt er mir erschrocken zu. Diese völlig unerwartete Ablehnung macht mich betroffen und – so spüre ich erst einen Moment später – auch etwas traurig. Natürlich, er wird seine Gründe haben und nach meinem bisherigen Eindruck gibt es auch keinen Grund, sein Verhalten persönlich zu nehmen. Trotzdem… Eine etwas ältere Kollegin verabschiedet sich dann ebenfalls in die Pause. Auch sie will ich umarmen und küssen, ehe sie geht. Doch auch sie reagiert abweisend. Das macht mich aber echt nachdenklich…

Während dieser Mittagsstunden ist im Büro nichts los. Leerlauf. Die verbliebenen Kollegen beschäftigen sich mit privaten Dingen. Mich drängt es danach, mir dann eben Arbeit hier zu suchen. Es bleibt doch immer etwas liegen, das jetzt aufgearbeitet werden könnte. Tatsächlich gibt es aber doch keine Arbeit. So überlege ich, den Abwasch zu machen. Das von meinen Kollegen benutzte Geschirr liegt in der Spüle. Ach, wir haben ja extra eine Küchenhilfe beschäftigt, die auch den Abwasch macht. Natürlich will ich ihr nicht ihre Arbeit wegnehmen. Ja, es ist unglaublich, aber wahr: es gibt im Moment nichts zu tun!

Als mein Kollege und meine Kollegin später aus der Pause zurückkehren, nehmen sie mich gleich an die Hand. Wir gehen ein paar Schritte und blieben vor einem kleinen Schaufenster stehen. Darinnen ein Arrangement von Espresso-Geschirr und einem edlen Geschäftsbrief. Ich verstehe und bin voll begeistert: „Das ist ja eine tolle Idee!!“ Während die Geschäftsleute eine gemütliche Espresso-Pause genießen, erledigen wir deren Geschäftskorrespondenz. Ein doppelter Service quasi. Darauf habe ich Lust!

Später trage ich dann doch das schmutzige Geschirr in die Küche. Nasche bei der Gelegenheit ein paar Krümel, die Reste eines lockeren Fladens. In der Küche angekommen, fragt die Küchenhilfe, ob für sie noch etwas Kuchen übrig geblieben ist. Ähm… ja… schon… Dummerweise ist etwas Wasser auf den Teller gelaufen und hat die Kuchenreste teils aufgeweicht.

Kurz darauf, doch gleichzeitig einige Zeit später, trage ich ein offenes Buch durchs Halbdunkel. Ganz still ist es, auf dem Weg zur Küche. Das Buch ist eher eine Schachtel, denn das Innere enthält viele kleine Fächer, die verschiedene Sorten aromatisiertes Kakaopulver enthalten. In jedem Fach klebt ein Zettelchen, auf dem geschrieben steht, welche Art Kakao enthalten ist und aus welchem Anbaugebiet er kommt. Eine tolle Auswahl an Kakaopuder, der auf den Milchschaum gestreut wird.

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