Home » Traumtagebuch » Höhencamping und lachende Wirtin

Höhencamping und lachende Wirtin

Traum:
Campingplatz am Fuß einer Gebirgskette. Wir erreichten den Platz in der Dunkelheit. So spät in der Nacht angekommen, schlugen wir nur noch schnell unser Lager unter freiem Himmel auf und legten uns schlafen.

Erwachen am frühen Morgen. Mike und Moina haben sich bereits auf dem Weg gemacht – Waschen, Frühstücken. Ich liege unter der Bettdecke, schaue zur linken Seite… Meine Güte… Da haben wir unsere Schlaffstatt auf einer schmalen Plane eingerichtet, die viele, viele Meter hoch über dem Erdboden hängt! Unsere breite Liege steht mittig drauf, aber wenn ich runtergehe, muss ich aufpassen, dass ich nicht gleich abstürze, so knapp ist der verbliebene Stoff! Nicht auszudenken, wenn ich in der Dunkelheit aufgestanden wäre… Nun bin ich aber doch etwas sauer auf Mike und seinen Leichtsinn. Wie konnte er uns in diese Gefahr bringen? Ich bin sicher, dass er wusste, was er tat!

So traue ich mich anfangs kaum von der Liege, drehe mich nach rechts, schaue in einen Spiegel und überlege mich zu schminken. Wozu ich mich dann aber doch nicht entschließen kann, weil ich überlege, mich lieber auf den Weg zu Mike und Moina zu machen. Da erscheint Rick am Ende der Plane, dort wo der Abstieg ist. Mit bösem Grinsen sagt er: „Du bist sicher nicht begeistert, wenn ich Dir sage, dass Moina bei Shaina ist.“

Warum nicht? Ich freue mich doch, wenn sie mit anderen Kindern spielt. Oder soll das eine Anspielung sein und er denkt, ich mache mir jetzt Sorgen um Moina, weil sie ohne Aufsicht ist? Ja, so gesehen bin ich natürlich wirklich nicht begeistert… Sein abweisender Blick lässt mich zurückschrecken, innehalten. Er geht.

Bald darauf komme ich unten an und gehe über eine Grasfläche zum Hof, wo die Wirtin einige Tische und Stühle für die Frühstücksgäste aufgebaut hat. Dort treffe ich auch auf Mike und Moina. Als ich nun von meinem Platz aufspringe, einen Blick auf den Stuhl zurückwerfe, bemerke ich braune Flecken und Spritzer auf dem sonnengelben Stoff des Stuhls und der Tischdecke. Da habe ich Cola verkleckert! Es ist mir unangenehm. Die Wirtin kommt hinzu, ich entschuldige mich und erwarte eine unangenehme Reaktion von ihr. Doch sie lacht auf, als sie das Malheur sieht. Ja, sie wirft den Kopf in den Nacken und hält sich den Bauch, so sehr lacht sie! „Ach, das ist doch nicht schlimm“ sagt sie, „das mache ich nachher weg.“

Wow, das Leben kann so einfach sein!

Tags: