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Der Spülkastenwächter

Traum:
Die Toilette ist nur indirekt von trübem Tageslicht erhellt. Ich betätige gerade den Spülkasten, drücke nur kurz, denn sofort bemerke ich einen Wasserzulauf, aus dem reichlich Wasser herausquillt. Da wird eine Männerstimme laut: : „Das soll genug sein??“ Ein Animustyp manifestierte sich. Wie ein Flaschengeist; im Schneidersitz vor der Hauptwasserleitung, die zum Spülkasten führt. Schwebend, nicht greifbar, eher eine Projektion.
Ich rechtfertige mich damit, dass schon nach kurzem Druck eine gar nicht geringe Menge Wasser aus der Zuleitung rinnt. Doch das lässt der Mann nicht gelten. Eindringlich fordert er: „Es muss länger gespült werden!“

Später suche ich die Toilette ein zweites Mal auf. Als ich den Spülknopf drücken will, fällt mir gleich wieder der undichte Wasserzulauf ein. Noch ehe ich drücke, sehe ich in meiner Vorstellung das Wasser herausquellen. Diese Vorstellung ist so stark, dass sie fast die Realität verdeckt. Es rinnt nämlich nur wenig oder gar kein Wasser mehr hervor! Wirklich? Ich traue meinen Augen kaum. So drücke ich die Spülung etwas länger, allerdings immer noch zurückhaltend und zögerlich.
Der Animus kommentiert ungeduldig: „Das reicht nicht. Mehr!“

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