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Phantasiesprache in Offenbach

Traum:
In meinem weitläufigen, renovierten Bauernhaus. Hier lebe ich voller Kreativität und Tatendrang. Ab und an finden hier Events statt, die nicht unbedingt von mir initiiert sein müssen, denn ich stelle meine Räume dafür gerne auch anderen zur Verfügung.

Als ich an diesem frühen Vormittag mit Moina an der Hand durch den Raum eile – das Tageslicht dringt nur spärlich bis hier zur Mitte – komme ich auf zwei tatkräftige dunkelhaarige Männer meines Alters zu, die in einem bestimmten Auftrag hier sind. Es sind kernige, wohlwollende Pädagogentypen, die handwerklich sehr geschickt und einfallsreich wirken. Einer der Beiden setzt sich schwungvoll an den Flügel und beginnt eine heitere Kindermelodie zu klimpern. Dazu singt er in einer Phantasiesprache ein Lied. Moina und ich lachen unbeschwert. Der zweite Mann, der dem anderem am Flügel lächelnd zuschaute, erzählt: „Wir stellen Kinder-Comics her und unterlegen sie mit diesem Gesang.“ Ich nicke, und er ergänzt: „In Offenbach!“ Und nochmals, als sei es außerordentlich erwähnenswert oder von großer Wichtigkeit: „In Offenbach!“
„Okay, verstanden!“, sage ich amüsiert. Nehme dann Moina an die Hand und hüpfe mit ihr über die Diele und am Flügel vorbei, dabei in dieser Phantasiesprache singend. Ja, diesen Phantasiesprechgesang bringen Moina und ich auch manchmal. Das macht so viel Spaß! Nicht erst seit heute. Plötzlich kommt mir die Idee, dass die Männer nicht so begeistert sein dürften, es aus meinem Munde zu hören, da das ja ihr Ding ist. Quasi eine Geschäftsidee, von der sie denken, ich wolle da jetzt einfach aufspringen.
Abrupt mache ich eine Kehrtwende mit Moina, hüpfe zurück und denke währenddessen: „Ach was, das hier ist ein kreatives Haus! Hier müssen die Menschen mit allem Möglichen rechnen! Auch damit, dass ich ähnliche Einfälle umsetze, ohne zu ahnen, dass bereits andere… So ist das eben.

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