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Netter Chef und ein Rest Cola

Traum:
Im Nebenzimmer eines Speiselokals. Ein Gast sitzt an einem der weißgedeckten Tische und trinkt ein Glas Cola.

Eine frühere Nachbarin – nordischer Typ – sitzt links neben mir und erzählt von einem Putzjob, den sie vergeben will. Sie erzählt ausführlich von den Aufgaben und Erwartungen, und von den 97 Euro monatlich, die dafür gezahlt würden, so dass ich anfangs denke, sie wolle mich dafür gewinnen. Dann aber sagt sie, dass ihr Mann diese Arbeit übernehmen wolle, da es sich für das Geld ja lohnen würde.
Zur gleichen Zeit: Meine Kollegin Angelique und ich nutzen aus, dass wir noch nicht von Gästen gefordert werden und sitzen vor einem Laptop und unterhalten uns. Auf dem Monitor drei große Aufnahmen der früheren Nachbarin, die sie in verschiedenen Altersstadien zeigen. Wir betrachten die Bilder. Angelique verdreht die Augen, als sie ihre Gedanken dazu mitteilt: „Eine interessante Erscheinung, aber – so denke ich mal – auch ziemlich anstrengend, oder?“
„Ja ja… ja!“, sage ich und erkläre, dass die Nachbarin auf dem oberen Bild so zu sehen ist, wie ich sie kennengelernt habe. Ich hätte auch nicht gedacht, dass sie mal so ausgesehen hat, wie auf den anderen beiden Bildern.

Herr Snyder, mein Chef, tritt ein, kommt direkt auf mich zu und flüstert zurückhaltend: „Sie haben sich ja noch gar nicht gekümmert…“
Was meint er? Ich schaue ihn fragend an, während wir den Raum durch eine Tür nach rechts verlassen und ich ihm den Arm um die Hüften lege und sein leicht herausgerutschtes Oberhemd unter den Fingerspitzen spüre.
„Da steht ein Rest Cola“, antwortet er.
„Aber ja, der Gast ist ja auch noch da!“
Lächelnd und voller Nachsicht erklärt Herr Snyder: „Nein, ich meine draußen…“
„Oh?“
Wir gehen zurück in den Gastraum, verlassen diesen dann durch eine gegenüberliegende Tür (links) und treten auf eine überdachte Terrasse hinaus. Das habe ich tatsächlich vergessen, dass es den Ort auch noch gibt. Bemerkenswert ist, dass ein sehr großer Perser den Boden der weitläufigen Terrasse bedeckt. Er gibt allem eine gedämpfte Stimmung. Ich sehe dann auch das Glas mit dem Colarest ganz verloren auf einem der Tische stehen. Zwinkernd spaße ich: „Ich dachte, so ein angetrunkenes Glas Cola könnte vielleicht ein paar Gäste anlocken.“

Mein Chef ist echt total nett. Ich arbeite so richtig gerne hier, stelle ich glücklich fest.

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