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Scharlach?

Traum:
Morgens im Bett. Mike krabbelt zu mir unter die Decke. Zärtlichkeiten… „Oh, warte mal!“ Mit einem Griff ziehe ich einen blutigen Tampon heraus und springe aus dem Bett, um das Ding zu entsorgen. Mike meint ärgerlich: „Muss das jetzt sein?“ „Ja, denn sonst kommen wir ja nicht weiter.“

Als ich das Bad verlassen will, streift ein beiläufiger Blick den Spiegel. Ach Du liebe Zeit…! Wie sehe ich denn aus? Beide Wangenpartien sind mit einen feuerroten pickeligen Ausschlag überzogen. Das hatte ich nicht bemerkt… vorhin, im Aufenthaltsraum. Was die Frauen wohl gedacht haben? Ich betrachte den Ausschlag genauer. Ob das ansteckend ist? Das sind nicht einfach nur Pickelchen, das sieht nach einer Kinderkrankheit aus. Eine Form von Scharlach vielleicht? Ob ich so überhaupt zum Sommerfest gehen kann? Vielleicht sollte ich die Getränkeausgabe absagen? „Mike!!! Schau Dir das mal an!“ Der Ausschlag dehnt sich bis zu beiden Seiten des Halses aus. Eine Stelle, bei 10 Uhr am Kehlkopf… was ist das bloß? Eine blutiges Hautsäckchen hängt heraus. Nein, es wächst heraus! Eine schnellwachsende Warze womöglich? Iieeh, das ist ja grässlich! Das will ich Mike zeigen. Mal sehen, was er dazu sagt. Beim Weitergehen taste ich mit den Fingerspitzen dieses Dings ab. Uah, das ist ja gar kein Gewächs! Aus dem Hals quillt ein dicker Strang fleischfarbener Paste. Es hört gar nicht mehr auf! Als etwa dreißig Zentimeter hinausgedrückt sind, spüre ich ein befreites Gefühl im Kiefer unten links, das sich bis zum Halschakra ausdehnt. Die Besorgnis weicht einem völlig unerwartet guten Gefühl.

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