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Ankunft im hohen Norden

Traum:
Ich bin oben angekommen. Und zwar an dem Ort, wohin mich die Karte im gestrigen Traum führte. Tatsächlich ist es ein abgelegener Ort, ein Raum, der nur zur Übernachtung genutzt werden soll. Es ist dunkel, drinnen und draußen. Und doch gibt ein warmes Nordlicht genügend Licht. Ein Licht wie hochelastisches Wasser, so klar. Umher sind einige Menschen. Ihr Wirken an diesem Ort ist selbstversunken und stetig.

Gerade angekommen, lege ich mein leichtes Reisegepäck ab. Dabei bemerke ich eine Art Grenzstein. Es ist ein Metallgehäuse, mit gilbweißer Farbe überzogen. Hinter einer kleinen Glasscheibe leuchtet eine Tafel mit Ortsnamen. Der Name ist unbekannt, habe ihn nie gehört. Dieser Wegweiser erscheint mir als so bedeutungsvoll und voller Zauber, dass ich ihn sofort fotografieren will. Und wer weiß, vielleicht brennt morgen schon kein Licht mehr darin. Eine hochwertige Kamera baumelt vor meiner Brust. Doch als ich sie vor die Augen nehme, bemerke ich, dass das Objektiv aus dem Gehäuse gefallen ist. Es baumelt an einem schwarzen Schlauch, der in der runden Öffnung der Kamera verschwindet. Als ich das Objektiv in die Hand nehme, kleckert warmes Wasser heraus. Oh, die Kamera ist also nass geworden?! Das macht nichts. Ich denke, die Kamera sollte für Wasser geeignet sein. Bis morgen ist alles getrocknet. Außerdem kann ich mich eh entspannen. Erst morgen fangen die Aufgaben an, die ich im Gepäck habe.

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