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Die Feuer der Vagabunden

Traum:
Ein Marktplatz oder Bahnhofsvorplatz in einer Altstadt. Einen Teil davon haben einige Vagabunden in Beschlag genommen. Es sind Männer, die nicht unschuldig an den Rand der Gesellschaft gedrängt wurden. Nein, sie wissen genau, was sie wollen.

Zwei von ihnen sind Anführer. Beide bereiten ein Feuer vor. Sperrhölzer sind aufgerichtet, darunter Lumpen gestopft, damit alles schnell brennt. Das erste Feuer wurde entfacht. Ich gehe um dieses herum, um zur zweiten Feuerstelle zu gelangen. In der Hand halte ich eine Strohpuppe, die ich bei der Gelegenheit gerne loswerden würde. Der Vagabund an diesem zweiten Feuer – ein finsterer Gesell’ mit Dreitagebart und schwarzem Lederhut – arbeitet sehr energisch und entschlossen. Für mich völlig unerwartet nimmt er, mit einem schrecklich lauten kehligen Lachen, einen großen Blechkanister und gießt eine große Menge Benzin über das vorbereitete Holz und entzündet es. Mit einem explosionsartigem Wummern breitet sich das Feuer aus. Das Benzin läuft mir vor die Füße! Ich traue mich nicht, die Strohpuppe ins Feuer zu werfen, denn womöglich springt das Feuer dabei auf mich über! Mir erscheint das alles sehr bedrohlich. Was haben diese Männer vor? Einen Anschlag auf die Bevölkerung? Nachdem ich einen Moment wie erstarrt stehengeblieben war, mache ich mich jetzt auf den Rückweg und lasse die Strohpuppe neben dem Feuer fallen. Der Vagabund kann sie hineinlegen. Vielleicht breitet sich das Feuer eh bis hierher aus.

Zurück bei Mike, am Rande des Platzes, entfacht ein kleiner Streit darüber, ob es sich eben um eine Explosion oder um eine harmlose Entzündung gehandelt hat. Ich fand es explosiv und habe auch den Eindruck gewonnen, dass die Vagabunden eine Explosion wollten!

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