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Lehrerliebe

Traum:
Das Haus erstreckt sich über ein weites Feld. Bald beginnt der Tag mit seinen Pflichten. So will ich schnell noch zu dem Lehrer laufen, der auf der anderen Seite des Hauses wohnt. Seit längerer Zeit verbindet uns eine Liebesbeziehung.. Er ist ein konservativer, sehr ernsthafter Mann, nahe dem Pensionsalter; nur selten, dass er lacht. Ich schätze ihn sehr. So liegen wir nun in seinem Bett und kuscheln. Etwas zurückhaltend, wenig erotisch, doch sehr sinnlich und wohlig. Zwar verheimlichen wir unsere Liebe nicht, aber offiziell bekannt geben wir sie auch nicht. Es ist gut, so wie es ist.

Irgendwann sagt mein lieber Lehrer, es sei jetzt an der Zeit aufzustehen. Überhaupt hält er es nicht für besonders klug, unsere Beziehung in dieser Form fortzusetzen. Er steht auf, nimmt seinen großen Hund – dieser ist in die Tage gekommen und humpelt etwas, hat ein wundervolles kuscheliges Fell – und setzt ihn hinüber in ein heckenumkränztes, labyrinthartiges Gartenteil, damit er nicht überall herumläuft. Doch kaum steht der Hund auf seinen vier Pfoten, da schlüpft er schon durch eine schmale Öffnung in der Hecke wieder hinaus. Der Lehrer registriert das nicht, oder er lässt es sich einfach nicht anmerken, weil er zu müde ist, diesen Vorgang zu wiederholen.

Ehe ich mich von meinem lieben Lehrersmann verabschiede, erzähle ich noch schnell von den Konkaven. Wieder amüsiert mich die Tatsache, dass ich diesen Begriff kenne. Der Lehrer verdreht die Augen gen Himmel und wiederholt murmelnd „Konkav!“ Und schüttelt dabei geradezu fassungslos den Kopf. Dies erweckt in mir den Eindruck, der Begriff „Konkave“ werde nur von Dummköpfen gebraucht.

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