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Unfall in Kehrsiten

Morschach
Traum:
[...] Zu Fuß auf einer Straße in Kehrsiten unterwegs. Mein Begleiter und ich werden von einem schwarzen Sportwagen überholt. Ein sehr schnittiges Modell; das Rot der Rücklichter bildet einen leuchtenden Kontrast zum schwarzen Lack.
Die Straße ist schmal, links von einem Felsmassiv gesäumt. Das schwarze Auto saust ungebremst in einen Felsvorsprung, knickt dabei in der Mitte ein und faltet sich zu einem Winkel. Mein Begleiter und ich bleiben erstarrt stehen… Warum laufe ich jetzt nicht los und leiste Erste Hilfe? Der Fahrer ist sicherlich schwer verletzt! Obwohl sich sofort ein schlechtes Gewissen dazu gesellt, kann ich nicht einen Schritt tun. Zu groß ist meine Furcht, den Anblick des Schwerverletzten nicht ertragen zu können. Mein Begleiter sprintet los. Da setzt es auch mich in Bewegung, ich folge dem Mann.

An der Unfallstelle hocken bereits eine Frau und ihre Tochter. Die Frau entfaltet gerade ein Notfallmäppchen, das die notwendigsten Dinge enthält. Mein Begleiter widmet sich dem Verletzten. Hat er Handschuhe übergezogen? Nein, hat er nicht! Welch ein Leichtsinn. „Zieh Dir doch bitte Handschuhe an!“, bitte ich ihn. Da sagt die Frau am Boden: „Ach, die Handschuhe…. Es ist kein Problem, die mal nicht anzuziehen. Viel schlimmer ist – und das ist leider nicht mit bloßem Auge zu erkennen – wenn sich eine Infektion in der Wunde des Verletzten breitgemacht hat. Davor kann man sich nämlich überhaupt nicht schützen.“
Ach Du liebe Zeit, davon wusste ich noch gar nichts…

Ich werde dann auch aktiv, ziehe einige zusammengefaltete, selbstaufblasbare Reisetaschen aus grau getönter Folie hervor. Dazu erzähle ich dem Mädchen, wofür sich diese Taschen nutzen lassen. Doch das Mädchen sagt ernst, es sei nicht stimmig, was ich sage.

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