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Datenverkehr im Keller

Traum:
Ich gelange in das Untergeschoss eines Krankenhauses. Hier ist ein weitläufiger Aufenthaltsraum für die Patienten angelegt, der aufgrund der guten Nachfrage erweitert wird. Bisher gab es hier unten nämlich nur zwei Bereiche. Einen für die PC-Anwender und einen anderen für Patienten mit Notebook. Letzterer ist ein eher kleiner Bereich, da die Anschlüsse für ein Notebook weniger Raum einnehmen. Klar, so ein Notebook stöpselt man ein und der dann entstehende Datenverkehr ist nur von geringfügigem Umfang. Ganz anders sieht es bei den PC aus; der Datenverkehr führt zu tiefreichenden Verknüpfungen und zieht gleichzeitig seine aktuellen Kreise. Logisch, dass diese Anschlüsse viel mehr Raum benötigen. Nun will man gewährleisten, dass allen interessierten Patienten ein Anschluss zur Verfügung steht.

Das ist günstig für mich! Die alteingesessenen Patienten haben nämlich alle ihren Stammplatz, den ich ihnen nur ungern streitig machen möchte – von wegen ungeschriebener Gesetze und so. Ein Notebook-Anschluss kommt für mich nicht in Frage. Wenn schon, dann will ich mich eingehend mit der Materie befassen können. Hm… welchen Platz nehme ich denn mal? Wie ich mich so umschaue hat es etwas von ‘ich suche einen Platz auf der gutbesuchten Liegewiese’. Eine Frau und ihr kleines Kind stehen einige Schritte entfernt im dritten Bereich und halten Ausschau nach einem guten Platz. Ein Teil des Kellerbodens ist aufgegraben. Daneben liegt ein Haufen Bausand. Man sieht also, hier tut sich was. Das Kind sagt zu seiner Mutter, sie könnten doch im ersten Bereich einen Platz suchen; vielleicht sei dort etwas frei. Doch das will die Mutter nicht, da dort die Alteingesessenen sitzen, mit denen sie nur ungern etwas zu tun haben will. Sie will einen Neuanfang versuchen und der scheint ihr dort, wo alles schon so lange seine konventionelle Ordnung hat, nicht möglich.

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