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Feinschliff

Traum vom 24. Oktober 2009

Das Klingeln meines Bürotelefons holt mich nur langsam aus dem Schlaf. Der Anrufer spricht längst auf den AB als ich das Gespräch annehme. Es ist Hans G. Ranfft, der von mir beauftragte Augenoptikermeister. Von ihm erfahre ich, dass die neue Brille präzisere Gläser braucht, als bisher errechnet. Er nennt die Zahlen, die in physikalischen Messeinheiten (ppf) angeben, welcher Feinschliff notwendig ist. Er hört sich etwas aufgebracht an; wohl weil der Auftrag falsche Daten lieferte. Durch diesen viel feineren Schliff verteuern sich die Gläser deutlich. Es macht mich betroffen, ich versuche meine noch schlafenden Gedanken zu sortieren, ehe sie in düsterer Ratlosigkeit versinken. Gebe gleichzeitig sachlich mein Okay – zum Feinschliff, zu den höheren Kosten dafür. „Ich bin einverstanden.“ Und hoffe, der Optiker beruhigt sich jetzt.

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