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Wäscheleinen-Musik

Traum:
Vor mir steht ein Wäscheständer. Auf seinen Wäscheleinensaiten liegt mein Schellentamburin, auf dem ich trommele, als sei es eine Djembé. Dabei rasseln die Schellen auf den Saiten und bringen diese in klingende Schwingung. Voller Freude trommele ich, schlage zwischendrin auch die Wäscheleinensaiten an, die ganz unerwartet so wundervoll klingen! Es ist so überraschend schön anzuhören, dass es mich völlig in seinen Bann zieht und ich alles um mich herum vergesse. Es ist nicht so einfach zu spielen, denn das Tamburin hüpft auf den Saiten herum und droht mehrmals zwischen diesen zu Boden zu fallen. Aber welch wunderbare Klänge…

Mike kommt hinzu, nimmt diese Sache nicht so ernst, wie ich es inzwischen tue, und schlägt mir ein paar Mal dazwischen, auf das Tamburin. Das bringt mich völlig aus dem Rhythmus. So sehr ich mich im Anschluss daran auch mühe, wieder hineinzufinden, es gelingt mir nicht einmal ansatzweise. Die schönen Klänge lassen sich einfach nicht mehr erzeugen. Ich bin sehr enttäuscht!

Notiz:
Moina träumte diese Nacht:
Da war eine Trommel, die sprechen konnte. Sie bekam ein Baby und ein Kind.

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2 Antworten zu Wäscheleinen-Musik

  1. books and more

    Schön (und rührend), wenn die Kinder die eigenen Talente weiterführen, nicht wahr?

  2. REPLY:
    Ja, und was mich vor allem berührt ist, wie andächtig sie spricht, wenn sie ihren Traum berichtet. Das ist wirklich sehr schön.

    Sie schreiben ‘Talente’ und ich überlege inzwischen viele Minuten… – weil ich denke, der Schuh passt mir ja gar nicht (obwohl es so schön wäre, irgendein Talentschuh passte mir). Das Träumen oder Traumerinnern habe ich bisher nicht als Talent betrachtet. Zumindest für mich ist es eher eine Sache der Gewohnheit. Lasse ich das nämlich eine Weile schleifen, dann ist es nicht mehr weit her mit meinem “Talent”. ;-)