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Beunruhigendes Geschehen im Großelternhaus

Traum:
Im längst verlassenen Haus der Großeltern. Ich stehe in der Wohndiele. Etwas auf der Diele zieht meine Aufmerksamkeit auf sich und ich blicke durch die Fenster der Abtrennung dorthin. Lichtreflexe auf den Fensterscheiben behindern die freie Sicht. Zudem ist es auf der Diele ziemlich dunkel. Da, zwei schwarze Vögel! Ich beobachte weiter… Es sind sogar vier Vögel; Elstern! Nein, es ist nicht gut, wenn sie dort ihr Unwesen treiben. Ich öffne die Tür und mit den Händen klatschend, versuche ich sie zu verscheuchen. Aber sie fliegen nur kurz auf, flattern etwas weiter, ohne hinauszufliegen. Aus dunklen Nischen kommen zwei weitere Elstern hervor, setzen sich und schaue mit dunkel glitzernden Augen zu mir her. Inzwischen bin ich ins Dunkel der Diele getreten. Es gelingt mir nicht, die Elstern ins Freie zu jagen. Unangenehm.

Ich stehe in der Wohndiele. Aus dem Dunkel der Diele, die hölzerne Trennwand durchdringend, fließt eine Szene auf mich zu:
Eine kreisrunde blaue Plane als Untergrund. Mitten drauf ein Spielzeug-Arztkoffer. Dort auch ein Baby oder Kleinkind, narkotisiert. Viele Kleinkinder in grünen OP-Kitteln drumherum, die höchstkonzentriert im Schein einer kleinen OP-Lampe operieren.
Wie auf einem Fließband wird mir diese Szene am laufenden Band serviert. Sie wiederholt sich wieder und wieder, durchdringt dabei den Esstisch mitten im Raum, als sei dieser gar nicht da. Das irritiert mich auf unangenehme Weise. Der wiederholte Anblick einer Kinder-Operation löst starke Betroffenheit in mir aus.

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