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Bastelkurs mit Klausbernd

Traum:
Wieder in dem Raum aus dem Traum zuvor. Einige Teilnehmer sind zusammengekommen, um an einem kleinen Projekt teilzunehmen. Da erscheint auch schon die Hauptperson: Klausbernd. Ich finde es klasse, dass er diesen Bastelnachmittag für Kinder veranstaltet. Sein Weg an den Lehrerpult führt hinter meinem Rücken vorbei. Zwar fasst er mich an den Schultern, als er mich streift, aber meinen Gruß und Blick erwidert er nicht. Er ist sicher gut über zwei Meter groß, seine Haare ein wenig dauergewellt und mit leicht hellerem Haar durchsträhnt. Vielleicht erkannte er mich nicht, weil seine Aufmerksamkeit woanders hinzielt? Moina erhält dann den Bastelbogen und wir machen uns auf den Weg hinaus auf einen Flur. Dort werden wir in Ruhe basteln, ehe wir mit dem fertigen Ergebnis zurück zu Klausbernd gehen.

Es dauert nicht lang, da kommt ein Assistent zu uns. Er will gleich die ausgeschnittenen Teile mit in den Raum nehmen. Es ist als freundliche Hilfestellung gemeint. Ich freue mich so sehr darüber, dass meine leise Verwunderung darüber, dass er eine unfertige Bastelarbeit zurückträgt, kaum in mein Bewusstsein dringt. Wir gehen ihm hinterher. Im Klassenraum angekommen, bietet Klausbernd auch mir einen Bastelbogen an. Das ist nett, aber ich weiß nicht, ob ich wirklich mitmachen möchte. Klar, ich habe einen Badeanzug dabei, aber trotzdem…

Etwas später bin ich zusammen mit Herrn Wachtel unterwegs. Er und sein Sohn haben ebenfalls an der Bastelaktion teilgenommen. Er zeigt mir eines der entstandenen Bilder und erklärt: „Das ist von meinem Sohn Arhan. Glauben Sie bei diesem Ergebnis, wenn ich sage, er ist neun Jahre alt?“
Oh, das ist wirklich heftig. Nicht ein Gegenstand ist richtig ausgearbeitet. Alles nur bunte senkrechte Striche auf dem Papier. Für einen Neunjährigen ein echt bedenkliches Ergebnis, da muss ich zustimmen.
Herr Wachtel zeigt mir dann seine Bastelarbeit. Dabei spüre ich eine gewisse Zufriedenheit von ihm ausgehen. „Klausbernd hat meine Arbeit gleich bewertet – schau!“
Tatsächlich von einer strahlenden Sonne umkränzt steht die Note im Bild: 2+
Das Bild ist ja auch recht ordentlich geworden. Tisch, Stühle, Wolken, Haus, Blumen, Baum, … alles steht an einem vernünftigen Platz, die Einzelteile sind sauber ausgeschnitten und gefärbt. Ob ich meine Bastelarbeit bewertet haben wollte? Eigentlich eher nicht, denn ich halte es für gut möglich, dass Klausbernd während seiner bewertenden Betrachtung der Bastelarbeit gleichzeitig das entstandene Bild psychologisch auswertet. Ich bin nicht sicher, ob ich so tiefe Einblicke gewähren möchte. Umso unbeschwerter die Wirkung des gutgläubigen Herrn Wachtel auf mich.


Notiz:
Klausbernds Haare erinnern mich an den länger zurückliegenden Traum ‘Eindimensionalität’. Ein Traum, der damals dahin führte, dass ich die unsere Traum-Mailingliste ins Leben rief.

Im gleichen Traumraum:
Walhalladada und Schein

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2 Antworten zu Bastelkurs mit Klausbernd

  1. Kennen sie sich eigentlich zufällig mit luziden Träumen aus ?
    Ein Freund von mir sucht fachliche Beratung zu diesem Thema…
    LG.

  2. REPLY:
    Hallo Reh Volution,
    vielleicht kann ich Rat geben. In der rechten Seitenleiste können Sie unter ‘Kontakt’ genau diesen mit mir aufnehmen.
    Bis bald.