Home » Traumtagebuch » Schinken ist nichts für Männer

Schinken ist nichts für Männer

Traum:
Unter freiem Himmel. Dunkelheit, dennoch diffuses Licht. Eine weite freie Umgebung. Eine große Feier findet statt, die mit meiner Person im Zusammenhang steht, wenngleich mir nicht klar ist, worum es geht. Ein großer Teil der Gäste ist bereits eingetroffen, es werden noch einige erwartet. Ähnlich sieht es mit dem Essen aus. Ein Catering Service hat zwar einen Großteil der Speisen geliefert und auf einem langen Tisch zur Selbstbedienung angerichtet, aber es fehlt noch Wichtiges. Ich erlebe diesen Ort und diese Situation als ziemlich unruhig – vielleicht finde ich aber aus unbenennbarem Grund keine Ruhe.

Nun ist es so, dass diese ganze Feier-Angelegenheit von den Gästen bewertet werden soll, womit reichlich Gäste schon jetzt beginnen. Ich finde das total verfrüht! Es fehlen noch Gäste, und es fehlen noch Speisen! Es wäre doch schade, wenn all dies in der Bewertung nicht berücksichtigt würde. Mir ist das auch deshalb so wichtig, weil diese Bewertung in direktem Zusammenhang mit Udo Lindenberg steht. Eine negative Bewertung wäre in diesem Falle sehr ungünstig, weil sie nie mehr korrigiert werden kann!

Die Lage hat sich beruhigt, ich habe Ruhe gefunden und stehe entspannt etwas abseits mit zwei Männern. Ich halte eine ordentliche Schinkenkeule an die Brust gedrückt und schneide mit dem Brotmesser eine dicke Schicht ab. Dabei orientiere ich mich daran, wie das Muskelfleisch gewachsen ist und folge dem Verlauf der Fasern. Trotzdem bin ich erst zwei Drittel durch das Fleisch. Die Männer schauen genau zu und ich stelle mit ruhiger Stimme fest:
„Schinken ist nichts für Männer.“
Zu meinem großen Erstaunen erheben die Männer Einspruch!

Zurück zum kalten Büffet. Eine Frage an meine zahlreich erschienenen Gäste: „Wollen wir Nachtisch essen?“
Die Anwesenden meinen, der Nachtisch sei noch gar nicht geliefert worden. Aber ich sehe drei Kühlbehälter aus Plexiglas, die jeweils zu einem Drittel mit Vanilleeis gefüllt sind. Als ich nach einem der silberbedampften Kunststoffdeckel greife, die die Kühlbehälter abdecken, bemerke ich, dass diese Behälter ziehharmonikaartig zusammengedrückt werden können. Das Tolle daran ist vor allem, dass der Druck das Vanilleeis ratzfatz zum Schmelzen bringt. Einmal kurz den Behälter zusammendrücken und schon ist das Eis ganz lecker schmelzend zum Verzehr bereit; hat genau die richtige Temperatur und cremige Konsistenz.

Notiz:
Der Eiskühler hat wohl bei Tchibo Ideas, genauer: hier seinen Ursprung.

Tags: