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Herzbrille

Traum vom 25. Oktober 2009

Die ganzheitliche Weberin betrachtet nachdenklich ihre Brille und meint schließlich: „Ich brauche sie nicht. Du kannst sie haben.“ Okay, die Gläser haben 5,25 Dioptrien. So viel brauche ich nicht, außerdem ist es eine Fernbrille – also eigentlich nicht ganz stimmig. Egal, ich probiere sie einfach mal aus. Außerdem kann etwas mehr Scharfsicht ja gar nicht schaden.

Gleich darauf die Gelegenheit, einen Blick in den Spiegel zu werfen, während die Weberin zwei Schritte rechts von mir abwartet. Ich sehe mich darin etwas anders als erwartet: die Brille hat Bügel aus kirschrotem, halbtransparentem Kunststoff, die Gläser sind rahmenlos und herzförmig. Dahinter sehe ich meine Augen, die wie Mikes ausschauen. Das linke Auge schielt leicht. Meine Haare sind goldblond, fein und kurz geschnitten, stufig im Nacken. Die hellen feinen Haare, die leichte Transparenz der Brillenbügel, das Rahmenlose der glasklar ausschauenden Brille… ein Anblick, der Leichtigkeit und Wohlbefinden vermittelt. Gar nicht so schlecht.

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