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Rätselraten auf rotierender Scheibe

Traum:
Abstrakte Welt, unbekannte Gegenstände in freiem Raum ohne Halt, das Traum-Ich als körperloser Beobachter, das gleichzeitig die Erfahrungen innerlich erlebt, die es beobachtet, ohne dass da ein zu beobachtendes Lebewesen wäre, das Erfahrungen machen kann:

In einem fahrbaren Untersatz sitzend, das anfangs wie eine schmiedeeiserne Babywiege anmutend. In diesem hin und her geschaukelt, bewegt, frei schwebend im Raum. Rätsel werden aufgegeben… Lösung(en) suchen. Prozesse… Dann, während man das Rätsel auflöst, fliegt man raus, wird in den Raum katapultiert.
Nochmalige, genauere Betrachtung: Es ist gar keine Babywiege, sondern vielmehr ein massiver schmiedeeiserner Ring von etwa siebzig Zentimeter Durchmesser, dessen Innen mit einem geschwungenen Element gefüllt ist, das stark an eine altmodische Kurbel erinnert. So sitzt das Traum-Es gar nicht in einer Wiege, sondern reitet vielmehr auf dem Rand dieser rotierenden Scheibe! Erst jetzt ist die Schärfe zu erkennen, mit der das Traum-Es weggeflippt wird, sobald es ein Rätsel gelöst hat!

Dieser Traum wiederholt sich später in ähnlicher Form. Der Unterschied zum ersten Traum:
Ich erkenne sofort, dass das Antriebsteil kein räumlich wirkender Gegenstand (wie eine Wiege) ist, sondern etwas Flaches. Ja, die Dreidimensionalität einer Wiege vermittelte wenigstens noch ein bisschen den Eindruck von Geborgenheit und Halt, was der zweidimensional anmutenden Scheibe fehlt.
Dieses Mal ist die schmiedeeiserne Scheibe massiver und der Rand zeigt sich weicher gerundet, hat an Schärfe verloren. Sie ist schwerer, dabei von größerer Kraft, läuft behäbiger. Das nimmt dem Moment der Rätsellösung etwas von der Schärfe. Mir scheint es angenehmer.

Notiz:

Gestern ging es schon ums Rätsellösen. Hm hm hm, das ist mir alles noch ein Rätsel…

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