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Feuerlöscher unter Druck

Traum:
Seit einiger Zeit beschäftigen mich Rätsel. Die Rätsel nehmen glücklicherweise gar kein Ende. Sofort nachdem ich ein Rätsel gelöst habe, erfahre ich bereits das nächste. Damit einhergehend der angenehme Wechsel zwischen An- und Entspannung, was in mir ein Gefühl der Zufriedenheit bewirkt.

Ich stehe am Rande des Niddaparks. Wenige Schritte vor mir sind die Stufen zu sehen, die aus der Unterführung, die sich direkt unter mir befindet, hinaufführen. Bald müsste ein bekannter Mann – es kann eigentlich nur Herr B&M sein – dort hervor kommen. Er hat seine Wohnung dort in der Unterführung, und sein Weg zur Arbeit führt hier entlang. Während ich also auf ihn warte, knacke ich gedanklich an einem Rätsel herum. Das geht eine ganze Weile, während der ich das Rätsel nicht lösen kann. Ich bin ja auch hin- und hergerissen… einerseits würde ich gerne das Rätsel lösen, andererseits ist es so: wenn das Rätsel gelöst ist, dann braucht es keinen Kuss mehr von dem bekannten Mann. Wenn ich das Rätsel aber nicht lösen konnte, dann ist logischerweise ein Kuss fällig. Na, und so ein Kuss ist ja doch etwas Angenehmes, auf das ich eher nicht verzichten möchte. Wie auch immer, weder kann ich das Rätsel lösen, noch kommt der Mann hervor.

Aber Mike kommt, hinter mir, des Weges. Er ist auf dem Weg zum Job, gibt mir einen Kuss zum Abschied und sagt ermunternd: „Na komm, Du wirst doch nicht auf ihn warten wollen?!!“

Naja, na doch, schließlich bekomme ich dann einen Kuss – vorausgesetzt, das Rätsel ist noch nicht gelöst. Trotz spürbarer Anstrengung im Kopf konnte ich es noch nicht lösen. Also, es ist noch alles offen.

Ah da, er kommt die Treppen hinauf. In Businesskleidung, er ist sicherlich auf dem Weg zum Job. Ich spüre noch die Anspannung des ungelösten Rätsels und rufe ihm zu: „Hey, hallo hoo!“ Mit lang ausgestrecktem Arm winke ich ihm zu, damit er mich auf die Entfernung – das sind sicherlich zwanzig Meter – auch bemerkt. Da stehe ich schon neben ihm – und bekomme den Kuss.

Im nächsten Moment sitzen wir beide zusammen auf dem Dach der Unterführung – dort, wo ich zuvor gestanden hatte. Ein Gefühl, wie zwei Eidechsen auf einem sonnenwarmen Stein. Ich greife den Feuerlöscher, der nur eine Armlänge entfernt steht. Völlig unüberlegt betätige ich den Auslöser. Es kommt nichts raus! Nanu, ich dachte, er sei bereit? Aber jetzt, er strahlt spürbare Kälte aus; ein Hinweis darauf, dass genügend Druck aufgebaut ist. Immer noch ohne Nachdenken, sprühe ich einen Streifen Schaum unter mein Kinn. Rein prophylaktisch nur, für den Fall der Fälle sozusagen! Aber blöd, eigentlich hatte ich nämlich – wenn ich es so richtig bedenke! – gar keinen Löschschaum auftragen wollen. Deshalb halte ich nun auch inne, traue mich aber nicht, den Feuerlöscher wieder wegzustellen. B&M sagt verwundert: „Du musst doch gar keinen Löschschaum verwenden?!“ Ich bin allerdings sehr in Sorge. Der Feuerlöscher scheint mir nun sehr unter Druck zu stehen. Was sicherlich daran liegt, dass ich ihn durch die Benutzung erst so richtig aktiviert habe! Wenn ich jetzt nichts versprühe, dann entsteht sicherlich ein gefährlicher Überdruck? Voller Unsicherheit frage ich B&M, ob ich den Feuerlöscher nicht doch besser etwas entlasten sollte. „Nein, nein!“ meint er amüsiert schmunzelnd.

Das letzte Rätsel ist noch nicht gelöst.

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