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Veronika

Traum:
Mike und ich halten mit unserem Fahrzeug auf der Parkfläche vor dem Postgebäude in der Bergstraße/Worpswede. Die Seitenfenster sind herabgelassen, was ein Gefühl direkterer Begegnung gibt, als ganz unerwartet Veronika auf der Bildfläche erscheint. Veronika mit den langen glatten Haaren und dem Erdbeermund. Ihr Blick geht ganz ungehindert zu uns in den Wageninnere. Ernst, fast streng und ohne Wohlwollen, schaut sie mich an. Auch Mike hat sie bemerkt. Sie ist ja auch eine interessante Erscheinung. So fühle ich mich aufgefordert, ihm zu erklären, wer sie ist. Holprig setze ich an: „Das ist… äh ja… also, das war… hm ja… wie soll ich sagen… meine Klassen… ja nee, eigentlich ja nicht, sondern eher… naja… eine Schulkameradin von… äh ja… von mir.“ In mir sperrt sich etwas dagegen, Mike wissen zu lassen, dass sie und ich uns mal nahe waren – gewisserweise nahe, in der Schule, sozusagen. Puh, ist das peinlich, diese attraktive und bemerkenswerte Frau zu kennen! Veronika schaut mich unablässig an, ihr Blick ist etwas finster geworden. Auha, so langsam nimmt sie es mir offenkundig übel, dass ich Mike nicht über unsere Bekanntschaft aufkläre. Ich will aber gar nicht, dass Mike mit ihr bekannt gemacht wird! Es würde zu einem Gespräch kommen und er würde Einzelheiten erfahren wollen.

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