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Ohne Sprechangst

Traum:
Ein Schwimmbecken, vielleicht 25 m lang, ohne Wasser. Harald, der vor vielen Jahren an Krebs gestorben ist, steht am Beckenrand im Nichtschwimmerbereich. Ich stehe auf der gegenüber liegenden Seite. Er schaut mich an. Ungehemmt und mit klarer Stimme spreche ich. Es ist mir nicht wichtig, ob jemand zuhört. Es ist auch egal, was die Menschen davon denken. Harald fragt, ob ich keine Angst mehr habe zu sprechen. Nein, die Angst ist fort; ich erhebe mein Wort nun ohne Angst! Im Startbereich des Schwimmerbeckes stehen eine Reihe von Männern am Beckenrand. Wegen des stetug absinkenden Bodens stehen sie natürlich viel tiefer im Becken als Harald und ich. Aus meiner Sicht sind sie von geringerer Größe als wir. Voller Heiterkeit denke ich an die optische Täuschung, der man in einem solchen Fall gerne mal unterliegt. Wie auch immer, ich fühle mich total befreit, nehme diesen Anblick als eine gute Gelegenheit und rufe lachend, aus voller Kehle, zu den Männern rüber: „Hahaha! Ihr seid ja ganz klein!“ Es hat natürlich etwas Abwegiges, aber es ist mir egal. Ich genieße das befreite Gefühl.

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