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Popohaare beim Klassentreffen

Traum:
Ein Klassentreffen, nach vielen Jahren Pause, geht zu Ende. Ein paar ehemalige Mitschülerinnen stehen noch mit ihren Begleitern – ehemaligen Mitschülern – beisammen. Nur noch wenige Worte werden gewechselt; man hat sich, sozusagen, alles gesagt, was zu sagen ist. Zwar hatte sich zwischen diesen Paaren etwas Anziehendes ergeben, aber nichts, was Bestand hätte. Nichts, das über das anfänglich erwachte Interesse, das inzwischen befriedigt wurde, hinaus ginge. So wirken auch die Gesichter der Männer desinteressiert, fast gelangweilt, der Blick geht in die Ferne; ganz woanders hin. Vorhin war noch die Rede davon, sich unbedingt wiedersehen zu wollen; spätestens bei einem nächsten Klassentreffen! Wenn ich das allerdings jetzt betrachte, dann halte ich es für unwahrscheinlich. Ich glaube ehrlich nicht, dass es in meinetwegen zehn Jahren nochmals zu diesen Paarungen kommen wird! Falls die Männer überhaupt noch einmal kämen!

Abreise, Abfahrt mit der Bahn – im hinteren Waggon. Ich erhebe mich von meinem Platz, steige über die Beine meiner Klassenkameraden hinweg und verabschiede mich. Tschüß tschüß! Komme alsbald im vorderen Waggon an, wo ich auf andere Klassenkameraden treffe. Die Stimmung ist hier, so wie auch hinten, nicht feindselig. Dennoch liegen wohl Vorbehalte oder voneinander abweichende Interessen in der Luft, die verhindern, dass es zu freundschaftlichen Austäuschen oder gar Verbindungen kommt. Naja, das ist alles nicht wirklich erfreulich und ich spüre eine gewisse Verlorenheit und ein ganz klein wenig traurigen Abschied.

Ich steige aus. Kaum den Bahnsteig unter den Füßen, bekomme ich noch eine Sache in der Bahn mit: eine der Frauen hatte sich wohl etwas mehr von einem der Männer versprochen. Aus lauter Enttäuschung, so vermute ich, inszeniert sie nun eine Szene. Während sie sich, temperamentvoll gestikulierend, mal an diese mal an jene Person wendet, sehe ich sie von der Seite vor dem Hintergrund der hellen Fenster. Ihr Po ist bis auf die untere Wölbung entblößt – so, als trüge sie einen Schleier über die Schultern, den sie ganz weit nach unten über den Rücken und die Pobacken fallen lässt. Ihr Po ist stark behaart! Doch am stärksten ist ihre Behaarung in der Poritze – da kräuselt es richtig üppig hervor. Vor dem Hintergrund der tageslichthellen Fenster ist es sehr deutlich zu erkennen.

Offenkundig erreichte sie auch mit ihren temperamentvollen Bekundungen nichts. Zornig, und mit kapriziösem Gesichtsausdruck, stellt sie sich in den offenen Einstiegsbereich der Bahn. Dabei hat die Bahn längst wieder Fahrt aufgenommen! Die Türen schließen. Doch sie lässt sich noch mehr einfallen, klemmt sich trotzig von außen zwischen das metallene Türblatt und dem Türgriff.
Während ich dies, auf dem Bahnsteig stehend, beobachte, fahre ich gleichzeitig in dem Bus (ja, es ist jetzt ein Bus) mit. Die Busfahrerin bemerkt die Frau außen an der Tür und befiehlt: „Schnell rein, sonst kriegen wir die Kurve nicht!!“
Tatsächlich liegt vor uns, so habe ich längst bemerkt, eine scharfe Linkskurve, die direkt an einem Steilhang vorbeiführt. Der Asphalt ist nass glänzend. Wie schnell könnten wir ins Rutschen kommen, die Kontrolle verlieren und letztlich abstürzen… Hoffentlich kommt die Kapriziöse rechtzeitig zur Vernunft!

Notiz:
Gestern von Stayfriends eine Mail mit Hinweis auf ein Klassentreffen (am 23. August 2008; Bahnhof in OHZ) erhalten. Ich glaube, nach diesem Traum gehe ich gar nicht erst hin.

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2 Antworten zu Popohaare beim Klassentreffen

  1. Wahrscheinlich wird das reale Klassentreffen kaum halb so aufregend wie das Traum-Klassentreffen.

  2. REPLY:
    Ich fand das Treffen in diesem Traum echt ernüchternd. Angenommen, es käme beim realen Treffen noch nicht einmal zu solchen Einsichten wie hier beispielsweise mit der starken Behaarung… – nee, da lohnt sich der ganzen Aufwand mit der Anreise gar nicht. ;-)