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Mike in Animus-Klamotten

Traum:
Keno und ich eilen zum Bahnhof, um Mike dort abzuholen. Kaum da, trifft die U2 schon ein. Sie ist Silbergrau mit blauen Streifen. Sehr sonderbar, wie groß der Abstand zwischen Ausstieg und Bahnsteigkante ist! Da muss Mike einen großen Schritt machen. Hoffentlich bemerkt er das überhaupt. Ganz selbstverständlich gehe ich davon aus, dass es so wie immer abläuft und Mike als einer der ersten aussteigt. Doch inzwischen sind alle ausgestiegen und Mike ist nicht in Sicht. Die Türen stehen offen. Mein Blick sucht im Abteil. Nichts. Es ist mir unangenehm. Ausgerechnet heute, wo Keno dabei ist, um Mike zu begrüßen, macht es den Eindruck, als freue sich Mike gar nicht auf das Zusammenkommen. Dann sehe ich Mike kommen. Bedächtigen Schrittes, irgendwie leer und erschöpft wirkend. Er trägt seinen Geschäftsanzug. In der linken Hand den Aktenkoffer. Sein Blick hat uns noch gar nicht erreicht. Mit hoch ausgestrecktem Arm, mich auf Zehenspitzen reckend, versuche ich auf uns aufmerksam zu machen und rufe: „Hey Keno!!“ Oh weia, wie peinlich, nun habe ich Keno zu Mike gesagt, wo Keno neben mir steht. So ein unangenehmer Versprecher! Ohne darauf zu reagieren, steigt Mike aus, ich halte kurz die Luft an und wünsche inständig, dass sein Schritt groß genug ist, um den Bahnsteig zu erreichen. Problemloser Übergang. Dann stellt sich Mike an meine linke Seite – dort, wo im Moment eigentlich Keno steht – stellt sein angewinkeltes Bein erhöht, zieht das Hosenbein hoch und wickelt den Stützverband von der Wade. Ebenso verfährt er mit dem linken Bein. Diese Sache mit dem Stützverband wundert mich. Davon hatte ich bis jetzt nichts gewusst.

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