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Kreiselnde Schädeldecke

Traum:
Am Ende sitze ich auf dem schmalen Brett einer großen öffentlichen Sandkiste. Der Ort liegt ganz still und verlassen. Links ein breiter Streifen Grünfläche und Bäume – vielleicht der Saum einer Allee. Rechts eine unbefahrene Straße vor dem Hintergrund der ruhig daliegenden orangegold-braunen Fassaden einer Altstadt, die an die Google-Skin „Cityscape“ denken lässt. Eingebettet in diese Häuser raunen Stimmen von J.W.v. Goethe, und von Dante. Meine Schädeldecke kreiselt langsam um ihren Mittelpunkt und ich spüre und höre das leise mahlende Geräusch wie von etwas Sand im Getriebe, von dem ich auf diese Weise befreit werde. Es geht mir gut. Gedankenverloren gleitet meine Zungenspitze an den Zahnreihen entlang und erzählt mir von einigen Lücken im Gebiss. Während ich dies mit innerem Seufzen registriere, fallen mir die Worte eines lieben Bekannten wieder ein; nämlich dass ausgerechnet dann, wenn man sich an eine neue Situation und an einen neuen Ort gewöhnen muss, weil die Umstände es so erfordern, man sich zusätzlich auch noch wesentlicher Dinge beraubt sieht. Das sind verständnisvolle Worte, die mir gut tun. Meine Schultern entspannen sich.

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2 Antworten zu Kreiselnde Schädeldecke

  1. books and more

    Auch Ihre anatomischen Features sind außergewöhnlich! ;-)

  2. REPLY:
    *lach*
    Sie haben die richtige Sichtweise! ;-)