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Langes Wochenende mit nur wenig Schlaf

Traum:
Menschenansammlung. Gedränge irgendwo am Rande eines öden Stadtparks. Aus unersichtlichen Gründen habe ich Vorrang und darf den Stadtpark betreten – so als haben alle Anwesenden eine Nummer gezogen. Jedenfalls bin ich dran und überquere den Platz.

Und finde dort den Zahnarzt. Er sitzt mit einer Patientin an einem Tisch, wie in einem weiten Raum. Ich gehe um einen Tresen oder Schreibtisch herum, während er Birgit E. untersucht. Es ist ein vertrauter Zahnarzt, nämlich Augenarzt Dr. Hai und gleichzeitig der Chefarzt, der mich im Januar operierte. Er erzählt beiläufig und nüchtern, dass er das ganze Wochenende bis heute entweder die Nächte durchgearbeitet oder nur wenige Stunden geschlafen habe. Au jee, da ist er sicherlich völlig erschöpft. Ich fühle mit ihm und sage: „Das Bedauerliche ist ja, dass wenn man so viel durcharbeiten muss, ohne auszuruhen, dabei zugleich auch die Freude an der Arbeit verliert, obwohl man an sich so gerne diese Arbeit macht. Oder geht es Ihnen nicht so?“ Ja doch, auch er mache diese Erfahrung, bestätigt er und zeigt sich dankbar für mein Verständnis.

Nun ist es Zeit, mich vom Arzt zu verabschieden. Nur aus diesem Grund scheine ich gekommen zu sein. Meine Behandlungen habe ich alle bekommen. Naja, dann geh ich mal…

Am Ende des Platzes ein offenes langgestrecktes Regal, in dem vereinzelt zusammengefaltete Pullis liegen. Eine Frau im Übergang zum Seniorenalter nimmt gezielt einen Pulli aus dem Regal und trägt ihn auf den Händen zu mir. Mit einer dienernden Bewegung überreicht sie ihn mir. Es ist ein goldgelber Pulli mit goldbraunem Schimmern. Ich bin versucht, den Pulli an mich zu nehmen, schon weil das Angebot so freundlich ist. Doch zum Glück besinne ich mich: ich habe mir vorgenommen, mir nichts mehr aufzuladen, was über mein eigenes Hab und Gut hinaus geht.

Status:
18/25+5

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