Home » Traumtagebuch » Der fingerfertige Gaukler

Der fingerfertige Gaukler

Traum:
Im Herkunftszimmer. In einer Ecke ruhen der Gaukler und die Puppenspielerin auf einem Lager am Boden. Mike und ich legen uns vor das Fußende eines Doppelbettes auf ein Lager am Boden. Das Bett gewährt etwas Sichtschutz, der uns ganz recht ist. Ich hebe mein Kleid, streife mit unauffälliger Bewegung den Slip ab und kann es kaum erwarten: endlich Sex mit Mike. Vermutlich von uns inspiriert, nimmt sich der Gaukler seiner Partnerin an. Im ersten Augenblick sieht es aus, als würden sie ihr Beisammensein genüsslich auskosten wollen. Es dauert jedoch nicht einmal eine Minute, da hat er sie bereits zum Höhepunkt gebracht – ganz gezielt. Ich habe es genau gesehen: er schob alle fünf Finger seiner Hand in ihre feuchte Frucht. Aber nur die Fingerspitzen, mit denen er virtuose feine Bewegungen ausführte. Meine Güte, so schnell! Zumindest mir als Zuschauerin erscheint das ziemlich unbefriedigend und so verärgert es mich ein bisschen. Es blieb ja keine Zeit zum Genießen.

Mit wenigen Schritten gelangt er zu einer Frau, die in einer anderen Zimmerecke sitzt. Ah, ich kenne sie; es ist die Strahlenfrau. Er fragt sie: „Soll ich mit Dir schlafen?“ Ehe die Frau überhaupt antworten kann, tänzeln seine Fingerspitzen schon in den Eingang ihrer Muschel, die unfassbar schnell nass wird. Und bevor die Frau überhaupt begreift wie ihr geschieht, ehe sie sich überhaupt entscheiden kann, erreicht sie schon den Höhepunkt. Dabei spiegelt sich in ihrem Gesicht eine faszinierende Mischung aus Überraschung, Verzückung und Auflösung. Vor allem ihr lustvoll geöffneter Mund sticht mir ins Auge. Er ist knallrot und ihre Zähne wirken in ihrer Weiße geradezu scharf. Der Gaukler hat längst wieder von ihr gelassen.

Er steht vor mir und fragt mit kaltem Blick: „Soll ich mit Dir schlafen?“ Noch ehe ich antworten kann, spüre ich seine vibrierenden Finger in mir. Es ist total erregend… Da kommt von Außen eine Aufforderung und der Gaukler lässt schlagartig und wortlos von mir ab. Ich fühle mich um den Genuss betrogen, enttäuscht und gedemütigt.

Tags: