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Photoshoppen im Weinkeller

Traum:
… betrete einen Weinkeller in der oberen Etage. Es ist ein großzügiger, aber doch gemütlicher Raum, was daran liegen mag, dass alles – wirklich alles hier – aus dem gleichen haselnussbraunem Holz gearbeitet wurde: Decke, Fußboden, Wände, Treppen, großer Bottich, Stühle und Tisch. Der gesamte Raum ist sorgsam hergerichtet, alles macht einen neuwertigen und gepflegten Eindruck.

Ich gehe die wenigen Stufen einer offenen Stiege hinauf, die auf eine kleine Veranda innerhalb des Weinkellers führt. Insgesamt führen Stiegen von drei Seiten auf diese kleine Fläche, die sich etwas erhöht neben einem großen Bottich, zur vierten Seite, befindet. Ein kleines rundes Tischchen und zwei Gartenstühle haben hier ihren Platz. Ich bin wegen einer bestimmten Angelegenheit hier. Es ist nämlich so, dass der Kellermeister immer wieder den Auftrag vom Chef bekommt, ihm eine Einheit Wein zu bringen. Das geschieht in regelmäßigen, vorhersehbaren Abständen. Ich weiß auch, dass der Chef jeweils eine Flasche Wein einer jeden Einheit nicht haben will. Und genau diese spezielle Flasche Wein will ich stibitzen, sobald der Kellermeister mit den übrigen Weinflaschen auf dem Weg zum Chef ist!

Der Kellermeister ist ein koboldiges Männchen mit erdiger Haut, dunklen Haaren, waldgrüner Kleidung und naturbraunen Schnürstiefeln, die – im Verhältnis zu seinem Körper – eine außerordentliche Länge aufweisen und am vorderen Ende nach oben gebogen sind. Er ist ein ernster und gewissenhafter Kellermeister. Da ist er also. Die Weinflaschen, in einer seltsam ungreifbaren Manifestation, finden sich in unterschiedlichster Ausrichtung vor der mittleren Stiege. Während ich die Flaschen als ungreifbar erlebe, nimmt der Kellermeister sie mit einer völlig selbstverständlichen Geschicklichkeit an sich. Wie erwartet verbleibt mindestens eine Weinflasche; eben jene, die der Chef nicht will. Okay, der Kellermeister ist ja eigentlich nicht der Chef und ich könnte mir den Wein einfach nehmen, ohne dass er etwas dagegen sagen könnte. Gleichzeitig ist er natürlich der Chef des Weinkellers, sozusagen. Ich nutze also die Gelegenheit, als der Kellermeister fort ist und nehme diese spezielle Flasche Wein an mich. Ach, soweit kommt es ja gar nicht! Der Kellermeister ist zurück, ehe er fort ist. Mir scheint auch, als habe er etwas bemerkt.

Über diese Szenerie legen sich die Umrisse der Beine und Schuhe des Kobolds. Diese sind mit einem Pfadwerkzeug definiert; die Flächen sind ungefüllt, es gibt nur die erstellten Pfade. Dies wiederum ist von einem Auswahlrechteck gerahmt. Deutlich sind die Dreh- und Angelpunkte zu erkennen, mit dem sich diese Auswahl skalieren lässt. Eine Pfeilspitze nähert sich einem solchen Eckpunkt und zieht ihn enger und weiter.
Wichtig, das soll mir sagen: Die Größe des Objekts ist veränderbar!

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