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Hin und her eiern

Traum:
Der Bus fährt durch ein norddeutsches Dorf. Die schmale Straße ist von Schaulustigen gesäumt. Dazwischen kleine Buden mit Getränken und Snacks. Der Erntefestumzug wird erwartet. Ich sitze im Bus, der langsam die Straße entlang tuckert. Mike und Moina stehen am Straßenrand. Wir vereinbaren, dass wir uns an der Eisbude treffen wollen. Die Busfahrt geht weiter

Bald schon geht es hinaus in freieres Land. Die Landschaft verändert sich; vermutlich Mittelgebirge. Eine abgelegene, gewundene Straße. Einige steigen aus. Ich hätte schon viel eher aussteigen müssen. Also wieder zurück. Na, ich könnte auch zu Fuß gehen, aber das ist schon aus zeitlichen Gründen zu weit. Blöd ist auch, dass ich nicht weiß, wo die Eisbude zu finden ist.

Meine Güte, ich bin schon die ganze Zeit ohne Fahrschein unterwegs! Wie unangenehm! Wir erreichen den Dorfrand. Ich steige aus, um sofort festzustellen, dass ich zu früh ausgestiegen bin. Ehe der Ortskern erreicht ist, muss noch ein einsames Zwischenstück zurückgelegt werden – eine langgezogene Kurve.

Ausholende Schritte bringen mich flott voran. Kurz vor der Kurve sehe ich mich aus Distanz. Ich trage Jeans, Ballerinas und ein figurnahes graues Kapuzenshirt. Überrascht bin ich, weil ich gar nicht wie eine alte Frau erscheine. Das an sich ist schön, aber ich habe mächtig Probleme mit dem Gehen. Meine Knie sind ganz weich und nachgiebig, meine Beine wackeln, als habe ich nicht genug Kraft in den Muskeln. So eiere ich dahin, wenngleich meine Schritte aus der Distanz ganz sicher und geerdet aussehen. Das ist aber unangenehm!

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