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Reue nach bösartiger Anwandlung

Traum:
Vor einigen Stunden, ehe sich Mike auf den Weg zur Arbeit machte, hatte ich ihm einige verbale Fußtritte der bösesten Sorte verpasst. Genau kann ich mich nicht erinnern, aber es muss heftig gewesen sein, denn es geht mir gar nicht gut. Ich bin in großer Sorge und versuche Mike im Büro zu erreichen, um die Angelegenheit zu klären. Meine Worte waren fies und gemein, entbehrten auch jeder realen Grundlage. So was Blödes, dass ich Mike nicht erreichen kann! Das Handy bringt einfach keine Verbindung zustande, sondern nur immer wieder einen neuen Zahlensalat auf dem Display. Das könnte allerdings auch daran liegen, dass Mike das Gespräch einfach nicht entgegen nimmt.

Oje oje, mit mir hat er sich ja etwas an Land gezogen, auf das er gut hätte verzichten können. Im Grunde bin ich ebenso ein zeterndes Schreckgespenst wie seine Mutter. Das Dumme ist, dass mein Ausrasten gar nicht beabsichtigt war. Ich weiß auch nicht, wie das geschehen konnte. Ach, ist das alles furchtbar!

Es vergeht noch einige Zeit, ehe ich Mike endlich spreche. Dabei zeigt sich, dass ihm das alles gar nicht aufgefallen war. Er hat nichts Böses in meinen Worten bemerkt, fies und gemein war ich auch nicht. Es war doch alles okay?! All meine Befürchtungen, ihn verletzt zu haben, waren unnötig. Ich bin total verblüfft.

Notiz:
Mikes Mutter ist alles andere als ein zeterndes Schreckgespenst.

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