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Unruhen in den Bergen und Reparatur eines alten Autos

Traum:
Ein später Sommerabend. Bei Freunden auf einem Weingut in der Toskana zu Besuch. Die Gastgeber und ich verabschieden uns von einem Bekannten – ein etwa sechzigjähriger Italiener, der wie ein Franzose wirkt und der in den Bergen wohnt. Ich werde noch einige Tage bleiben. Während ich dem Bekannten den Arm um die Schultern lege, sage ich: „Wir sehen uns sicher noch!“ Damit will ich ausdrücken, dass wir noch gar nicht groß Abschied nehmen müssen. Daraufhin erzählt er mit ernster Miene, dass er nicht in sein Haus in den Bergen zurückkehren wird. Jedenfalls nicht in dieser Nacht. Dort oben in den Bergen werden kriegerische Unruhen erwartet. Das Dach seines Hauses aber ist löchrig, die Außenwände sind schadhaft. Kurzum: das Haus bietet zu wenig Schutz. Besser ist, die Unruhen abzuwarten. Zu seiner eigenen Sicherheit wird er auf dem Weingut bleiben. Das passt auch deshalb gut, weil er hier eine Reparatur ausführen will, um die ihn unser Gastgeber gebeten hat. Er soll den alten schwarzen Twingo wieder in Schuss bringen.

Die beiden Männer unterhalten sich mit leisen Stimmen darüber, ob eine Reparatur überhaupt sinnvoll ist. Der Mann aus den Bergen gibt zu bedenken: „Die Reparatur wird zwischen 500 und 700 Euro kosten. Mal ehrlich, wem würdest Du ein altes Auto für so viel Geld verkaufen?“ Diese Frage stimmt unseren Gastgeber nachdenklich und ich flüstere ihm schnell zu: „Eventuell, im Spätfrühling oder im Sommer, kann es sein, dass wir ein solches Auto gebrauchen können. Dann würden wir uns freuen, es für einen solchen Betrag erwerben zu können!“ Okay, das ist nicht sicher, eigentlich auch eher eine Eingebung, dass es so sein könnte. Auf alle Fälle möchte ich der Reparatur unbedingt zustimmen! Das wäre eine gute Gelegenheit für uns, falls wir ein altes, günstiges Auto brauchen. Lächelnd und mit einem Zwinkern in der Stimme sage ich zu dem Gastgeber: „Damit will ich sagen, es gibt einen Interessenten: mich!“

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