Home » Traumtagebuch » Pflaumenschwemme

Pflaumenschwemme

Traum:
Am Rande einer Obstbaumwiese. Viele reife Pflaumen konnte ich ernten. Viel zu viel für mich allein! So werfe ich sie weit nach vorn. Sie landen auf dem Weg im Gras. Anfangs bin ich etwas angespannt und frage mich, wie die beiden Personen auf dem Weg darauf reagieren werden. Deshalb verspüre ich eine gewisse Erleichterung, als die beiden von den Pflaumen zu essen beginnen. Allerdings würde ich gerne noch mehr von meinen Pflaumen loswerden und schaufele sie händeweise auf den Weg. Der Mann auf dem Weg schaut mit ernstem Blick auf und sagt: „Es reicht. Es gibt hier doch schon so viel Pflaumen.“
Stimmt, meine Pflaumen werden sicher nicht gebraucht. Neben mir steht ein Pflaumenbaum, und dort bei den beiden Personen ein weiterer. Beide sind dicht an dicht mit dicken Trauben aus Pflaumen behangen! Mein Blick geht zurück zu meiner Pflaumenernte. Sie sind so herrlich saftig und reif; eigentlich gerade richtig, um einen leckeren Kuchen damit zu backen. Eigentlich ein Grund zur Freude, aber angesichts einer solchen Pflaumenschwemme muss ich mir wohl selbst einreden, dass meine Pflaumen erstrangig Verwendung finden sollten, weil sie besonders gut sind. Zumindest erkläre ich mir damit das hintergründig etwas quälende Gefühl angesichts all der Pflaumen.

Tags: