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Chinesische Suppe mit Fleischklößchen

Traum:
Nun endlich kann ich den Auftrag ausführen, der von meinem Ausbilder an mich weitergeleitet wurde. Vor einigen Stunden wurde eine Bestellung mit Bitte um zeitverzögerte Ausführung aufgegeben: Drei Portionen Matjeshering auf Schwarzbrot mit Pommes frites als Beilage. Es irritiert mich etwas, dass zum Matjesbrot noch Pommes gereicht werden. Überhaupt wundert es mich, dass eine Mahlzeit mit heißer Beilage erst nach Stunden serviert werden soll. Aber gut, mich wundert ja so einiges.

Die Küche hat den Auftrag. Der Serviertisch vor mir ist über und über mit gefalteten Servietten und vorbereitetem Besteck bedeckt. Ich bereite einen Teller mit drei Bestecken vor und trete damit hinaus auf die Terrasse. Dort halte ich Ausschau nach den Gästen, die das Matjesbrot bestellt haben. Es ist ja klar, dass drei Personen an dem Tisch sitzen müssten; eventuell auch vier, wenn einer nicht mitisst. Allerdings kann ich das Erwartete auf der Terrasse nicht entdecken. Drei Tisch sind besetzt, aber mit viel mehr Personen. Hm, sonderbar… Die Gäste schauen auch sehr erwartungsvoll zu mir her, und ich fühle mich aufgefordert, die Bestellung aufzunehmen. Tja, es sieht so aus, als wäre hier noch keine Bedienung gewesen. Ich zücke den Bestellblock und gehe murmelnd umher: „Was darf es sein?“ Aber was mache ich mit den drei Tellern Matjes? Die Mitarbeiter in der Küche werden nicht begeistert sein, wenn ich alles zurück bringe. Aber was soll’s, es passt nun mal nicht.

Nun aber Konzentration. „Was möchten die Herrschaften essen?“
„Chinesische Suppe mit heißen Fleischklößchen.“
Aha, heiße(!) Fleischklößchen sind gefragt! Alle Leute am Tisch sind sich einig: Chinesische Suppe mit heißen Fleischklößchen.
Gut, dann zum nächsten Tisch. Hier sitzen einige zusammen. Alle möchten diese chinesische Suppe. Ich beginne, die Personen zu zählen, komme aber immer wieder durcheinander, denn die Freunde sitzen gebündelt zusammen. Manche bei den anderen auf dem Schoß. Ich rufe aus: „Das sind ja mehr Köpfe als Beine!“ Vielleicht meine ich es auch umgekehrt. Es ist nicht einfach, den Überblick zu behalten. Auf dem Weg zum dritten Tisch fällt mir ein, dass ich gar nicht nach Getränken gefragt habe. Wenn ich jetzt aber zurückgehe, um dies nachzuholen, dann bringe ich womöglich die Bestellung durcheinander. Ich spüre hier doch eine gewisse Überforderung.

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