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Baumhäuschen

Traum:
In einem weiten, ziemlich hohen Raum, dessen Funktion sich nicht benennen lässt. Wie in einer dicken Astgabel, in etwa ein Meter Höhe aufgestellt, hängt ein Holzhäuschen, wie es wohl auf schwäbischen Streuobstwiesen zu finden ist. In diesem Holzhäuschen sehe ich den Schatten eines Mannes hocken. Das ist normal, der Mann gehört ja zum Häuschen. In der Zwischenzeit habe ich, so wie auch ein paar andere Menschen, ein Teilrecht auf dieses Häuschen erworben, das es mir gestattet, mich in dem Häuschen aufzuhalten. Nun ist das zwar mein gutes Recht, aber was hilft es mir, wenn der Schemen im Haus von all dem nichts weiß und mich dort nicht haben will?

Notiz:
Diese Weinberghäuschen – insbesondere No.4 – standen ganz offensichtlich Pate bei meinem Traumbaumhäuschen.

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2 Antworten zu Baumhäuschen

  1. Die meisten Schemen sind Geschöpfe der Nacht. Mit der Sie sich ja träumenderweise bestens auskennen. Heimspiel also. Vielleicht hat der Hüttengeist ja seinerseits die nachtschwarzen Hosen voll (und versteckt sich deshalb im schwarzen Fenster), da es ihm peinlich ist, mit seinem Häuschen in einer Astgabel zu hängen. Denn da gehört ein Häuschen nicht hin. Peinlich. Auch Schemen haben Zartgefühl. Wie dieser untote Schrebergärtner wohl ums Leben kam? Beim Erdbeerpflücken von der Leiter gefallen? Und macht jetzt den großen Maxen oben im Apfelbaum, ts …

  2. REPLY:
    Beim Erdbeerpflücken von der Leiter gefallen… Sie meinen… das ist ein Zwerg?? Aus dieser Perspektive hatte ich das alles noch gar nicht betrachtet…