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Käuzchen in dunkler Stiege

Traum:
Weites Land. Ein Abteil, einem Schuppen ähnlich, in einem landwirtschaftlichen Wirtschaftsgebäude. Untergründig festgetretene dunkle Erde. Einige Fahrräder sind hier lose verteilt untergebracht. Ich löse das Kabelschloss, das direkt unter dem Sattel meines Rades hängt. Das Schloss besteht aus zwei dicken schwarzen Kabeln, deren Enden von einem einteiligen Gegenstück aufgenommen und gesichert werden. Ich kann mich nicht daran erinnern, jemals ein solches Fahrradschloss besessen zu haben.
Nebenbei registriere ich eine hölzerne Stiege, die in etwa ein Meter Höhe ansetzt und sich bereits nach wenigen Stufen aufwärts in ihrem Bretterschacht dem Blick entzieht. In dem Schacht ist es dunkel – der Weg der Steige ungewiss. Lebewesen haben darin einen Ort der Geborgenheit gefunden. Ich höre angenehmes Rascheln und Tiergeräusche. Ein Käuzchen ist dort. Ich höre es wieder und wieder, ganz nah und warm.
Valerian ist körperlos präsent – es ist, als telefonierten wir. Ich antworte ihm: „Aber das ist doch gut so?!“ Kaum ausgesprochen, da wird mir bewusst, dass ich gar nicht weiß, was er gesagt hat. Ich hatte nicht zugehört. Frage nach: „Was hast Du gesagt?“
Er antwortet: „Auch Gefühle können Gefühle tragen.“
Ach so.

Notiz:
Beim Traumerinnern ging mir immer und immer wieder ‘Strudelhofstiege’ durch den Kopf. Nur fehlt mir noch der persönliche Zusammenhang.

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