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Weihnachtlicher Hauptgewinn

Traum vom 31. Oktober 2009

Ich sitze an einer sehr langen Tafel. Links neben mir meine kleine Tochter Moina, Auf den Plätzen uns gegenüber sitzen Thomas K. und Frau. Die anderen Plätze sind nicht besetzt. Wir warten…. – vermutlich auf Mike. Wir warten ziemlich lange, ohne dass etwas geschieht.

Irgendwann bekommt Moina Hunger und ich ziehe mit ihr los, etwas Essbares zu besorgen. Am Ende der Tafel gehen wir einige Stufen hinauf und gelangen zum Imbissstand eines Italieners. Ich fühle mich ein wenig in der Luft hängend als ich die Pizza bestelle. Vielleicht haben Thomas und seine Frau auch Hunger und ich, als Gastgeberin, müsste sie zum Essen einladen? Aber nein, das war nicht geplant und sollten sie Hunger haben, so sind sie für sich verantwortlich. Es dauert ein Weilchen mit der Pizza… Moina und ich spazieren schließlich um den Imbissstand herum, der rundum einen Tresen hat. Als wir den Stand fast umrundet haben, stellen wir uns erneut an den Tresen. Der Inhaber, ein sehr freundlicher Italiener, schenkt uns vergnügt eine Flasche feinen Sekt. Darüber muss ich lachen, suchte ich doch Nahrung für mein Kind! Ich halte die Flasche in den Händen und amüsiere mich.

Mit einem Male gewinnen wir Schubkraft, sausen an dem Pizzastand vorbei und ehe ich mich versehe, finden wir uns auf einer winterlichen Straße im silbernen Schein des Vollmondes wieder. Ganz feierlich ist es hier, ganz still und friedlich. TATARATA!! Direkt vor uns, und völlig unerwartet, steht unser Gewinn. Ein VW im Retrolook, (wie aus den 60ern, aber doch frisch aus dem Werk) gebrochen weißer Lack – chic! – doch derart mit glitzernden Kunsttannenzweigen umhängt und mit mattgoldenen Weihnachtskugeln geschmückt, dass kaum noch etwas vom Auto zu sehen ist. Rund umher stehen einige Leute, die eigens erschienen sind, um mir diesen Hauptgewinn zu überreichen. Zwar weiß ich nicht, wofür ich das bekomme, frage aber nicht lange bei einem solchen Gewinn.

Erst bin ich baff, dann beginne ich schallend zu lachen; so ein Gehänge ums Auto, so als habe man ein Hirschgeweih mit weihnachtlichem Tüdelzeug behängt. So viel Glitterflitter, der hier gemacht wird. Es ist so lustig. Die Umstehenden lachen nun auch – wir halten uns die Bäuche vor Vergnügen. Dann gehe ich ein paar Schritte weiter. Nur zwei oder drei Schritte vom Retro-Käfer entfernt steht ein eigens hergerichteter Weihnachtsbaum auf dem schneeumhüllten Fußweg. Der Baum ist mit dicken altgoldenen Girlanden geschmückt und an den Zweigen hängen unzählige kleine Jagdhörner aus Messing, die mittels duftiger Chiffonschleifchen befestigt sind. Vor allem die große Zahl der Jagdhörner berührt mich. Ich staune…

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