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Im OPUS

Traum:
Nicht mehr weit. Mit weit ausholenden Schritten erreiche ich das Krankenhaus. Ach nein, da fällt mir ein… diese speziellen Behandlungen werden in einem anderen Gebäude durchgeführt. Beim letzten Mal hatte mich eine Ärztin auf dem Weg von hier zu dem anderen Gebäude hin begleitet.

Dann bin ich da. Rechts von mir liegt das Gebäude im strahlenden Sonnenschein. Hohe helle Säulen. OPUS-Krankenhaus/Frankfurt. Zum Glück ist mir rechtzeitig eingefallen, dass ich in dieses Gebäude gehen muss! Ein unangenehmes Gefühl der Hilflosigkeit kommt auf; die Unklarheit wird mit einem Gefühl bewusst, das einem leichten Schlag in der Magengrube ähnelt.

Ein sehr langer, menschenleerer Krankenhausgang. Links die Außenwand, rechts die Türen zu den Zimmern. Am Ende erreiche ich den Eingang zur Intensivstation: eine Doppeltür aus Riffelglas. Die Luft im Flur ist schwer und betäubend. Wie eine Mischung aus Lachgas und Gummimanschettenabrieb. An meinen Schläfen ein schweres, malträtierendes Gefühl, ein unangenehmer Druck. Oh nee, bis hier hin soll es mich ja wohl nicht führen?! Ich befürchte, die Tür könne sich jeden Augenblick öffnen, man könne mich hineinziehen und tiefgreifende Maßnahmen veranlassen. Die Luft hat etwas Lähmendes. Schnell weg!
Ich kehre um. Doch nun wimmelt der lange Gang von allen möglichen ärztlichen Helfern. Nicht nur Krankenhauspersonal, sondern auch Einsatzkräfte von der Freiwilligen Feuerwehr. Letztere fallen besonders ins Auge, denn sie tragen dunkle Einteiler mit enganliegender Kapuze, die teils bienengelb bemalt sind. Sie tragen Feinstaubmasken und halten – wie alle anderen auch! – eine große Injektionsnadel parat. Dicke Tropfen perlen heraus. Oh nein, wenn nun auch noch diese Mächte hinzugezogen werden, dann sind sie in der Übermacht.
Ich eile weiter. Mir ist so blümerant. Ich vergewissere mich augenblicklich, dass ich wirklich von meinen Beinen vorangetragen werde, denn es kommt mir vor, als schöbe man mich im Krankenhausbett. Ein Taumeln der Sinne, ein flaues Gefühl. O jemine, diese Abteilung bringt mich ja völlig aus der Spur…

Notiz:
Im Tagesverlauf hohes Fieber bekommen.

Der Traum bringt diese “Ein-Euro-Jobber” in Erinnerung, die zur Betäubung Bestäubung durchs Land geschickt wurden.

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