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Die Walhalla Grabkammer

Traum:
[... unterwegs ...] Ich habe einen Etappenpunkt erreicht und rufe Mike mit dem Handy an, um kurz etwas zu besprechen. Folgendes: Ein Jahreswechsel-Ausflug mit Gesinnungsfreunden steht bevor; so eine Art Kohltour, Schnitzeljagd oder Bosseln. Dieser gemeinsame Ausflug wird uns auch an diesen Ort führen. In dieses Gebäude, das leicht gehobene Gastronomie als auch ein Kunstmuseum bietet. Ich erinnere mich, bereits früher einmal hier gewesen zu sein – es ist also nicht so neu für mich. Zum Ausflugsprogramm gehört dann auch die Besichtung einiger Kammern im Kummer Kunstmuseum, wo wertvolle archäologische Funde beherbergt werden. Im Schnelldurchlauf verschaffe ich mir einen Überblick über die einzelnen Ziele der Besichtigung. Das heißt, ich erklimme einen Turm von aufeinander gestellten alten Kinostühlen Jeder Stuhl steht symbolisch für einen Raum mit bestimmten Sehenswürdigkeiten. Dabei sind die Stühle versetzt gestapelt: die linken Stuhlbeine lagern auf den rechten Stuhlbeinen des darunter stehenden Stuhles und umgekehrt dann rechts auf links, immer im Wechsel. Es gelingt ganz mühelos, Stuhl um Stuhl zu erklimmen. Wunderbar auch die liebevollen Blicke eines anwesenden Mannes (Alter um die 40), der mir bei meinem Tun zuschaut.
'Reitersmann' von Traumzeit Dann wird angekündigt, dass es dieses Mal die Möglichkeit geben wird, die Walhalla Grabkammer zu besichtigen. Dies wird nur dann und wann angeboten und ist somit eine gute Gelegenheit, die man nutzen sollte. Ach ja, die Walhalla Grabkammer habe ich vor einigen Jahren mindestens einmal gesehen, so erinnere ich mich. Walhalla war übrigens ein tapferer, aufrechter und edler Reitersmann, der aus mir nicht bekannten Gründen einen gewissen Bekanntheitsgrad erreichte. Ich werfe einen Blick in den Raum mit den Fundstücken aus der Grabkammer. Besonders ins Auge fällt ein bronzener Brustkorb – er liegt wie ein abgelegter Kokon am Boden. Der Anblick der Bronzebrust lässt das Bild einer Maske in den Sinn kommen, obwohl dies wohl eher als ein Schild diente, um die Brust zu schützen. Die Bronzebrust liegt inmitten der Kammer – die Kammer wiederum ist ganz zentral im Gebäude gelegen – und wird durch einige alte Tonkrüge ergänzt. Sehr schön! Aber… habe ich Lust drauf, das alles noch einmal anzusehen? „Mike, was meinst Du? Sollen wir diesen Punkt der Unternehmung einfach auslassen?“ Ja, das ist ihm recht, ihm ist nur wichtig, dass ich so schnell wie möglich wieder zu ihm zurückkehre. So erklimme ich den nächsten Stuhl.

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6 Antworten zu Die Walhalla Grabkammer

  1. Die Walhalla ist abgehakt, jetzt fehlt nur noch Dada

  2. Hm, das alles ist ja kaum 10 km von meiner Wohnung entfernt. Auf den Treppenstufen der Walhalla hat man an schönen Tagen einen sagenhaften Blick über die Donaulandschaft bei Regensburg…LG, WilderKaiser

  3. REPLY:
    Handelt es sich bei dem Tube um eine frühe Aufnahme von Tristan Tzara?

  4. REPLY:
    Mehr als zehn Jahre ist es her, da war ich dort oben und fand den Ausblick auch ganz toll! Seither schaute ich, wenn ich auf dort auf der Autobahn vorbei kam, immer suchend dorthin, ob ich die Walhalla wohl entdecken würde. Einen lieben Gruß Dir!

  5. REPLY:
    Achja, wir hatten uns per Kommentar schon einmal darüber unterhalten, glaube ich – jetzt fällt es mir wieder ein. Wie auch immer: ich wünsche dir angenehme Träume. LG, WilderKaiser

  6. REPLY:
    Echt? Mir fällt gerade der Papierflieger zur Donau ein. Vielleicht trägt er einen Traum zu Dir? Fang! :-) Gute Nacht jedenfalls!