Home » Traumtagebuch » Zumba!

Zumba!

Traum vom 1. November 2009

Die Stadt ist unbekannt und fern. Nahe einer breiten Straßenkreuzung steht das Dienstleistungsgebäude – mein Arbeitsplatz dieser Zeit. Vor dem Gebäude ein langes Blumenbeet – ähnlich einer Verkehrsinsel in langem Oval. Ich bin dafür zuständig. Irgendwelche Vandalen haben zwischenzeitlich Pflanzen heraus gerissen und Erde vor das Beet gewühlt. — Im Halbdunkel stürzten sich vorhin junge Männer in Lederkleidung auf mich. Einer von ihnen versuchte, seine Zigarette in meinem Gesicht auszudrücken. Bald liege ich übermannt am Boden. Zwar möchte ich mich aus unterlegenen Lage befreien, habe aber vor den Männern keine Angst, denn ihre Körper sind so weich und das Leder so warm. Ich kämpfe. — Schließlich schaufele ich die Erde zurück,um die Löcher im Beet zu füllen. Ja, ich habe mich echt viel zu lange Zeit nicht darum gekümmert.

Amy kommt des Weges und sie kritisiert aufgebracht den Zustand des Blumenbeetes, der ja quasi eine Art Visitenkarte des Gästehauses (das Dienstleistungsgebäude) darstellt. Daraufhin erkläre ich, diese Sache gleich in Angriff nehmen zu wollen. Dabei fällt mir etwas ein… Bisher zahlte ich die Pflanzen immer aus eigener Tasche. Das möchte ich nicht mehr. Es geht um Amys Betrieb, also soll sie auch die Kosten für das Blumenbeet tragen. Wie auch immer, es geht erst einmal darum, das Bestehende zu richten. Ich eile in das Gebäude, lege Jacke und Schlüssel gleich im Windfang ab und laufe hinaus. Da fällt mir ein… mein Schlüssel! Wenn Amy ihren Schlüssel auch darin liegen lassen hat, kommen wir gleich nicht mehr rein. Schnell zur Tür, die zum Glück noch nicht ins Schloss gefallen ist. Mit dem Schlüssel in der Hosentasche beginne ich mit der Arbeit am Beet. So schlimm sieht es gar nicht aus. Da die Vandalen die Pflanzen rausrissen, ist gar nicht mehr so viel da, das vergehen kann. Die Margeriten sehen sogar noch gut aus und haben schöne Blüten.

Dann laufe ich am Beet entlang in Richtung Kreuzung. In den Händen halte ich Rasseln, die so bauschig wie die Pompons von Cheerleadern sind. Meine Rasseln bestehen aus kohleschwarzen Silikonbändern und einigen Reihen kleiner Glöckchen dazwischen. Dazu tanze ich mit vollem Körpereinsatz Zumba. Die Rasseln sind nur ganz leise, da das Silikon geräuscharm ist und die kleinen Glöckchen zu wenig Resonanz erzeugen. So kann nur ich es hören. Was ich höre, gefällt mir sehr.

Tags: