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Kichererbsen und Blattgemüse bei Krebs

Traum:
Im Krankenhaus. Gespräch mit einer Ärztin. Es geht um die Ältere. Es wurden inzwischen eine Reihe von Untersuchungen durchgeführt. Nun erfahre ich die ersten Ergebnisse. Die Ärztin zeigt mir mit den Händen, die sie zu einem Kreis formt, wie groß der Krebs im Unterleib der Älteren ist. Ob ich davon gewusst habe, fragt sie. Nein, davon wusste ich nichts und ich spüre, wie das Grauen erneut nach mir greift. Hinter mir – dort ist eine chromglänzende Fahrstuhltür – höre ich das Johlen meiner Mutter, die gerade mit dem Fahrstuhl aus dem Untergeschoss hinauf gebracht wird. Ihr Lachen hat etwas Unwirkliches, das fehl am Platz ist – es ist gruselig und erschütternd.

Inzwischen wurde mir eine Info-Broschüre zur Ernährung bei Krebs überreicht. Darin entdecke ich einen interessanten Ernährungsvorschlag:
Es wird eine Mischung aus Kichererbsen und grünem Blattgemüse (Mangold, Blattspinat) empfohlen, die jeden Tag eine Mahlzeit bilden sollte. Mit einem Einkaufskorb trete ich an ein Regal und nehme dort Tüten mit Kichererbsen heraus. Hey toll, ich habe ja noch drei Tüten Kichererbsen vorrätig! Dazu stelle ich weitere Tüten, die vom Gehalt her dem Blattgemüse entsprechen. Der Korb ist nun gut gefüllt und ich spüre eine gewisse Zufriedenheit damit, den Großteil des Benötigten bereits auf Vorrat zu haben.

Die Überschrift in der Mitte der Broschüre lässt mich allerdings erschrocken zusammen zucken: Trinken Sie immer zweierlei Wasser, sonst wird auch Ihr Kind daran (an Krebs) sterben. Meine Güte, ich trinke immer nur das Wasser aus der Leitung. Das muss ich sofort ändern. Aber ob Volvic aus PET-Flaschen wirklich gesund ist? Da bin ich nach wie vor skeptisch.

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