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Books an ungewöhnlichem Schreibtisch

Traum:
Ich erledige einige Dinge im Krankenhaus, suche diese und jene Station auf, so als sei ich mit meiner Patientenmappe unterwegs. Mein Weg führt mich auf unterschiedliche Ebenen. Irgendwann mal habe ich vom Personal erfahren, dass man die Wege während des Etagenwechsels mittels einem Schleichweg durch den Innenhof abkürzen kann. Dieses Wissen nutze ich mit einem guten Gefühl. Ja, vielleicht vermittelt es mir sogar ein wenig das Gefühl von Kompetenz. Doch irgendwann weist mich eine Krankenschwester darauf hin, dass es Patienten nicht gestattet ist, krankenhausinterne Abkürzungen zu benutzen.

Am Ende eines Flures, der im grauen Licht indirekten Tageslichtes liegt. Ich öffne die angelehnte Tür zu einem Klassenzimmer. Einige Erwachsene nehmen hier an einem Seminar teil. Ich vermute, dass es um die Themen Kreativität und Website-Gestaltung geht. B&M hat sich für diese Fortbildung mein Notebook ausgeliehen. Ich sehe ihn an meinem Schreibtisch sitzen, den er sich ebenfalls von mir ausgeliehen hat. Ein ziemlich eigenwilliger Schreibtisch, der aus Sandkistenbrettern gezimmert ist. Zwischen jedem Brett ist eine schmale Lücke belassen. Die Form des Schreibtisches erinnert an das Zymbal, das ich gestern am Römer sah. Ein Ungar oder Rumäne spielte, verzauberte mich ein wenig mit den Klängen. Wegen des Notebooks habe ich nun widersprüchliche Gefühle. Einerseits leihe ich es B&M gerne. Andererseits denke ich an die Nächte an diesem Wochenende, während der mein Notebook unbeobachtet in diesem Raum zurückbleiben wird. Es könnte abhanden kommen. Endlich betrete ich den Klassenraum, stelle mich vor den ungewöhnlichen Schreibtisch, um mit B&M wegen meiner Bedenken zu sprechen. Er wirkt motiviert und wach, das Lernen fällt ihm leicht. Als ich das sehe, entspanne ich mich. Dann ist ja alles gut!

Klingklang:
Medieval Hammered Dulcimer (YouTube)

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2 Antworten zu Books an ungewöhnlichem Schreibtisch

  1. Das ist ja sehr nett von Ihnen, dass Sie mir Ihr Notebook samt Mobiliar ausleihen wollen (und überhaupt von mir träumen, zu viel Ehre!). Und NIE IM TRAUM käme ich auf die Idee, Ihr Notebook unbewacht irgendwo liegen zu lassen! Entspannen Sie sich!

    Allerdings habe ich – vor Jahren – mal MEIN Notebook in einer Berliner S-Bahn liegen lassen. Und wiederbekommen! Trotzdem *herzkasper*

  2. REPLY:
    Na, Sie sind gut! Ein Notebook in der S-Bahn liegen lassen, welch ein Albtraum! Gut, dass ich davon erst jetzt erfahre! *luftwegbleibt*
    Wie hat Ihnen das Arbeiten an meinem Schreibtisch gefallen? Ich selbst hatte noch gar keine Gelegenheit ihn auszuprobieren.