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Geflochtene Haut am Po

Traum:
In einem Behandlungsraum auf einer Liege sitzend. Heute ist es also soweit. Mike sitzt auf einem Stuhl, schräg rechts vor mir. Er wird gleich mit der Maßnahme beginnen. Es ist vorgesehen, ein Stück Haut meiner rechten Pobacke zu einem Zopf zu flechten. Dazu wird die obere Hautschicht im vorgesehenen Bereich, der sich auf etwa 10 cm Länge ausdehnt, abgelöst, in drei Streifen geteilt, miteinander verflochten und dann wieder mit dem Gewebe verbunden. Das ist so eine Art Transplantation und Tattoo in einem. Inzwischen habe ich auch eine erste Betäubungsspritze von der Ärztin erhalten, die vermutlich ihre Wirkung zeigt. Zumindest denke ich mir das so, da Mike nun mit der Arbeit beginnen wird. Während ich mit dieser Maßnahme anfangs vollkommen einverstanden war, bekomme ich nun erste Bedenken. Wird es beim Sitzen nicht drücken, wo die Haut durch die Verflechtung mehrfach übereinander zu liegen kommt? Was ist, wenn sich dort etwas entzündet – behindert ein Zopf nicht die möglichen Behandlungen? Und überhaupt, das behalte ich dann ja mein Leben lang! Wozu überhaupt?

Nein nein, ich bin mir nicht sicher, ob diese Entscheidung richtig war! Die Assistentin der Ärztin kommt hinzu – eine füllige, menopausale Frau mit kinnlangen, glatten blonden Haaren, die eine weiße Hose trägt. Sie setzt sich an meine linke Seite; mit einer Spritze in der Hand. Ich sage „Nein, Sie dürfen mir diese nicht verabreichen! Nein! Nein, ich glaube, ich will den Zopf in der Haut nicht!“
Zack, da ist es schon geschehen, sie spritzt die betäubende Flüssigkeit in meinen linken Oberschenkel – die linke Pobacke soll den Zopf erhalten – ehe ich es verhindern kann. Trotzig und wütend schubse und knuffe ich ihren üppigen Oberschenkel mit lockeren Fäusten, aber es ist ja zu spät. Ich spüre bereits, wie sich die Wärme in meinem Oberschenkel ausbreitet. Die füllige Menopausale sagt unbeirrt: „Den Hautzopf müssen Sie sich jetzt applizieren lassen!“
„Nein, nein, nein!“ Wo kämen wir denn da hin, wenn ich bei dieser Entscheidung nicht mitzureden habe? Es kommt überhaupt nicht in Frage, ich werde das nicht machen lassen. Allerdings habe ich im Moment ein kleines Problem… Die letzte Spritze spüre ich deutlich, mein Oberschenkel dürfte betäubt sein. Zudem muss ich damit rechnen, dass auch die erste Spritze, von der ich bewusst nichts mitbekommen habe, mein rechtes Bein außer Gefecht gesetzt hat. Weglaufen kann ich womöglich nicht. Aber ich bin fest entschlossen, mich zu behaupten!

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4 Antworten zu Geflochtene Haut am Po

  1. Hatte gerade schon folgendes getippt:

    ‘Genau! Hauen Sie ihm eins auf die Mütze, diesem Unfug! Auf welche Ideen frau kommt, um ‘schön’ zu sein … ‘

    … habe dann aber auf ‘Abbrechen’ geklickt. Träume sind so individuell. Was weiß denn ICH, was das für Sie bedeutet?!

  2. REPLY:
    Wir müssen hinsichtlich eines Traumes gar nicht einer Meinung sein – wenngleich das hier ja der Fall ist. Spannend ist doch immer zu erfahren, wie andere darauf reagieren. Diese spontanen Rückmeldungen zum Traum mag ich. Ob Zustimmung oder Widerspruch, Passendes oder Unpassendes… alles gehört zum Traum dazu. Und keine Angst, sooo schnell boxe ich ja wirklich nicht, wenn mir etwas nicht gefällt. (Oder?)

  3. REPLY:
    Frau Traumzeit mit Boxhandschuhen … kann ich mir nicht wirklich vorstellen. Vielleicht werfen Sie ja mit Bio-Gemüse. Aber erst, wenn’s wirklich dicke kommt ;-)

  4. REPLY:
    “wenn es wirklich dicke kommt” – das ist eine direkte Traumübersetzung, die ich übersehen hatte!

    Und was das Werfen mit Bio-Gemüse anbelangt… – wie heißt es noch: die Mittel heiligen den Zweck. ;-)