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Parkbankschlafen

Traum:
Am späten Abend. Es ist längst dunkel geworden. Moina kehrt heim, wenn auch nicht aus eigenen Antrieb. Seit längerer Zeit schon, geht sie immer wieder in den Park. Abends, während der Dämmerung. Dann legt sie sich, nur mit Unterwäsche bekleidet, auf eine Parkbank und schläft. Das behagt mir nicht. Sie ist doch noch so klein! Und wenn sie dort schlafend liegt, braucht nur jemand daherzukommen und sie aufzunehmen. Trägt sie dann womöglich fort. Ein ganz schlimmer Gedanke. Zudem ist es zu dieser Jahreszeit doch noch so kühl. Ihre nackten Beine weisen bereits Spuren der Kühle auf: Die Haut an den Beinen ist ganz dunkel verfärbt und wirkt ein wenig lederartig. Sicherlich schützt solch eine widerstandsfähige Haut mehr vor Kälte. Aber trotzdem! Eindringlich sage ich zu Mike: „Wir müssen das in Zukunft verhindern! Wir dürfen sie dann nicht gehen lassen! Wir müssen dafür Sorge tragen, dass sie zu dieser Arbeitzeit bei uns im warmen Zuhause ist!“ Mike kann meine Sorge nicht ganz nachvollziehen. Warum sollen wir ihr die Freude denn nicht lassen, wenn sie so gerne im Dunkel auf der Parkbank schläft? Ich bleibe dabei: wir riskieren ihre Gesundheit und ihr Leben, wenn wir jetzt nicht aktiv werden.

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