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Dada Carla!

Traum:
In einem weiten und gemütlichen Arbeitszimmer unter dem Dach. In den Händen halte ich einen Zettel mit einem Kommentar von B&M:
Dada Carla!
Ich meine, diesen Kommentar bereits an anderer Stelle gesehen zu haben. Mich wundert es, denn ich hätte nicht angenommen, dass er ein und denselben Kommentar in mehreren Blogs hinterlässt. Aber nun ja, es ist nicht so einfach, sich immer wieder was Neues einfallen zu lassen – vor allem dann, wenn man nicht so gut drauf ist.
Neugierig klicke ich auf „Carla!“, um sehen, was sich dahinter verbirgt. Meine Ahnung bestätigt sich: Carla! ist der Name, unter dem derzeit eine Ausstellung läuft. Ein Objekt sehe ich nun direkt vor Augen hier im Raum. Es ist die Silhouette eines Gesichts im Profil – aus altem Blech ausgeschnitten. Sie weist eine ausgeprägte Nase auf. Dieses Blechgesicht wird – kopfüber – von einem Holzstück gehalten, worin es am Hinterkopf in einer Aussparung steckt. Wie von jemandem gezogen, entfaltet sich die Nase – wird länger und länger. Die Oberfläche des Blechs weist einige Schleifspuren vom Vorgang des Langmachens auf. Zudem sind noch Spuren der Zusammenfaltung zu erkennen. Ein interessantes Objekt jedenfalls.

Link:
Der Traum wurde womöglich durch die Betrachtung des Tutorial Photoshop Recycling inspiriert.

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8 Antworten zu Dada Carla!

  1. Danke für Ihr Verständnis ;-)
    Und eine gute Idee überhaupt. Werde ich einfach so machen. Heute Morgen habe ich auch geträumt, aber hoppla! Leider zu düster für meinen Blog, und ich wollte mich nicht zu lange damit beschäftigen. Wär’s besser gewesen, es doch zu tun?
    Liebe Grüße
    B&M

    Spannend und ein wenig synchronistisch, dass auf dem Bild des von Ihnen verlinkten ‘Photoshop Recycling’ auch Luftschiffe zu sehen sind, wie hier, wo ich gestern tatsächlich kommentiert habe.

  2. REPLY:
    bergen womöglich eine Menge Energie, die – wenn sie befreit werden kann – zur Verfügung steht. Wenn ich mich traue, das Düstere zu betrachten, es zu erspüren, dann gewinne ich oftmals ein Gefühl der Freiheit und des Lichten hinterher. Ich will es nicht versprechen, lieber B&M, denn es ist nicht immer so. Aber die Chancen sind ganz gut! Ist die eigene Stimmung bei der Traumbetrachtung gar zu düster, kann es sinnvoll sein, den Traum mit jemanden zu teilen, der die Sicht vielleicht auch auf das Positive lenken kann. Oder mit dem Fragwürdigen konfrontiert, damit es ins Licht gehoben werden kann. Gerade gestern habe ich wieder diese Erfahrung gemacht. Nachdem ich einen bedrückenden Traum besprochen habe, ging mir geradezu ein Licht auf und mir ging es hinterher deutlich besser.

    Den Luftstift habe ich erst heute gesehen, und ich stimme Ihnen zu: Dolle Synchronizität, das!
    Lieben Gruß.

  3. REPLY:
    Da haben Sie natürlich mit allem vollkommen Recht, liebe Frau Traumzeit! Und ich habe Ihren Rat befolgt, bevor ich ihn gelesen hatte, und die neuesten Träume und auch die davor, kaum war die Sonne aufgegangen, einer sehr seelenklugen Frau erzählt…
    Herzliche Grüße B&M

  4. REPLY:
    Ich freue mich.

  5. REPLY:
    Und ich erst! (Danke)

  6. REPLY:
    Das ist ja das reinste Freudenhaus hier. :-)
    Edit: Oh… äh… vielleicht sollte ich das doch besser löschen…
    Edit : Ok, ein platter Snack, aber den gönne ich mir.

  7. REPLY:
    Man (ich bin versucht zu sagen: ‘unsereiner’) gönnt sich sowieso viel zu wenig!
    Mit lieben Grüßen!

  8. REPLY:
    Das muss ein Ende haben – jetzt!
    Danke für Ihre Rückenstärkung!