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Sehnensystem mit Kugeln in drei Farben

Traum:
Gemeinsam mit einem Mann schaue ich bei einer Frau vorbei. Wir stehen in ihrem Zimmer und schauen zu, wie sie ihr Bett herrichtet. Der Bettrahmen ist mit Sehnen bespannt. Von einer Längsseite aus spannen sie sich fächerartig zur gegenüberliegenden Seite. Die verbliebenen Lücken zu beiden Seiten sind ebenfalls bespannt, aber in andere Richtungen. Die gespannten Sehnen sind mit „Kristallkugeln“ aus klarem Plastik bestückt. Es sind überwiegend gelbe Kugeln, grüne Kugeln gibt es auch einige, nur von den roten gibt es ganz wenige. Die roten Kugeln scheinen eine zentrale Rolle in dem Muster zu spielen, das sich bildet, wenn die Matratzenunterlage fertig gerichtet ist. Die grünen Kugeln spielen eine zweirangige Rolle, die gelben sind quasi Füllmaterial.

Da sich die Sehnen verzogen hatten, kamen auch diese Kugeln in Unordnung. Und genau damit ist die Frau beschäftigt: eine neue Ordnung herzustellen. Sie bringt, nachdem sie die Sehnen gleichmäßig verteilt ausgerichtet hat, die Kugeln darauf zu einem neuen Muster zusammen. Der Mann nimmt eine solche Kugel heraus und reicht sie mir, damit ich sie eingehender betrachten kann. Das ist sehr interessant! Die Oberfläche der Kugel ist facettenartig geschliffen. Genauer betrachtet, besteht diese Kugel aus zwei Halbkugeln, die in der Mitte von einem schmalen Klettband zusammengehalten werden. Das Klettband legt sich um das Loch herum, das mitten durch die Kugel führt. Ah so, nun verstehe ich es erst richtig! Ich hatte überlegt, dass die Kugeln alle auf die Sehnen gefädelt werden müssen und stellte mir vor, dass es ziemlich aufwendig sei, sie korrekt aufzufädeln, so dass ein Muster entsteht. Die Halbkugeln ermöglichen also, die Kugeln direkt am gewünschten Platz auf die Sehnen zu stecken – wie praktisch. Allerdings lassen sich die Halbkugeln leicht voneinander lösen. Ich äußere meine Bedenken dem Mann gegenüber: „Sehr haltbar ist die Klettverbindung aber nicht!“ Da ist es kein Wunder, dass die Frau die Unterlage richten muss – wie schnell fällt da alles durcheinander. Nein, so meint der Mann, das sei völlig ausreichend. Ich müsse mir vorstellen, dass sich das Gewicht auf alle Kugeln verteile! Nebenher schaue ich der Frau zu, die barfuss auf den gespannten Sehnen hin und her geht, während sie die Kugeln ordnet. Ich würde ja auch gerne mal darauf gehen. Die Frau aber sagt, das dürfen wir nicht tun. Wenn wir dabei gesehen würde, bekäme sie nämlich viel Ärger, da es nicht erlaubt sei..

Notiz:
Sofort muss ich an den Bereich unter der linken Achsel denken. Da fühlt es sich nämlich an, als sei bei der Entnahme der Lymphknoten einiges in Unordnung geraten -> wie verwurschtelte große Fischgräten. Allerdings fühlt es sich seit heute Morgen deutlich besser an.

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