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Abreise aus Krankenhaus

Traum:
Es ist an der Zeit weiterzuziehen. Die Kur ist beendet. Das heißt, ich muss mein Hab und Gut zusammenpacken. Es ist nicht viel. Ein breites Regal aus weißem Kunststofffurnier. Dann ist da noch ein sonderbarer alter Schrank. Er diente sicherlich zum Aufbewahren von Wäsche und Büchern. Ein Sekretär ist integriert, aber er muss noch weitere Funktionen gehabt haben, die ich nicht nachvollziehen kann. Jede Menge Wäsche – alte Leinentücher, ordentlich zusammengelegt und zu mehreren Stapeln geordnet – muss noch eingepackt werden. In mir ist leise Verzweiflung, denn ich weiß nicht, wie ich alles transportieren soll. Die Wäsche passt nicht in den Koffer – es ist zuviel. Auf welche Weise könnte ich die Schränke transportieren? Dieses Mal ist niemand da, der mir beim Umzug hilft. Ich schaue aus dem Fenster nach unten in einen Hof, der wie ein kleines Schiffsdeck anmutet. Dort räumt die Kindergartenleiterin auf, schaut zu mir hoch und rät mir dringend, den alten Schrank nicht mitzunehmen!! Ich selbst wäre nicht auf diese Idee gekommen, aber womöglich hat sie Recht. Aber das weiße Regal ist doch wirklich noch brauchbar. Wenn ich nur wüsste, wie es transportiert werden kann. Mit einem dumpfen Gefühl im Bauch erinnere ich mich, dass ich nicht einmal mehr ein Auto habe, das ich volladen könnte.
Ich gehe durch den düsteren Gang eines alten Krankenhauses. Dort liegen auf einem offenen Metallwagen einige Wäschestapel. Ich gehe in ein Zimmer, dort liegt mein iPod. Die Musik spielt laut. Ich versuche, sie leise zu drehen – ohne Erfolg. Die Stationsschwester kommt vorbei und sagt, ich habe die ganze Zeit die Musik so laut laufen lassen. Daran kann ich mich nicht erinnern; bin unsicher, ob das wirklich so war.

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