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Pulloverstreit und geraubtes Kind

Marienkrankenhaus

Traum:
In einem Raum gab es kräftigen Ärger wegen einiger Pullover. Es waren wahrscheinlich vier Pullover, wobei ein Pulli in warmem Rot besonders in Erinnerung blieb. Irgendwer beanspruchte diesen Pullover. Ich aber meinte, es sei meiner und meldete nachhaltig Nutzungsanspruch an. Der Ärger ließ sich nicht aufklären und auflösen, aber ich konnte meinen Pullover erfolgreich verteidigen.

Ein Raum weiter – Anna-Küche. Ich sitze im Bademantel, mit dem linken Arm auf einen Tisch gestützt, und bin unendlich müde und erschöpft. Ich sinke vor Müdigkeit zusammen, in einen Wust mit Buchstaben bedruckte Plastikfolie hinein, der auf meinem Schoß liegt.
Man hat mir Moina genommen!! Weil ich so böse war und ungerechtfertigt auf meinen Pullover beharrte! Ich will mein Kind zurück!!! Trotz der allumfassenden Kraftlosigkeit gelingt es mir, sie wieder und wieder zurückzufordern. Ja, ich verhindere das Einschlafen und richte mich körperlich auf, obwohl es fast unmöglich erscheint. Aber Wilma und Alexander sind unerbittlich: „Nein!“
Wo ist Moina bloß? Durch die Müdigkeit taumelnd, gelange ich in das Schlafzimmer der Älteren. Es ist fast wie ein Wunder, denn dort liegt Moina im Bett – zwischen Wilma und Alexander. Alle schlafen. Moina steckt tief unter der Decke. Ich ziehe sie hervor und drücke sie vorsichtig an mich. Sie sieht so traurig, so krank und stark gealtert aus! In meinen Armen wacht sie langsam auf. Man könnte meinen, sie erwacht aus einer Narkose. Ich spüre Verzweiflung, und doch Hoffnung darauf, dass alles wieder gut werden kann.

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