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Lichtvogel

Marienkrankenhaus

Traum:
Am Fuße des Weyerbergs; gen Westen. In einer Scheune. Dunkel, nur Tageslicht, das durch die Ritzen fällt. Die Scheune weist eine eher kleine Grundfläche auf. Sie reicht hoch, fast wie in einem Turm. Ein Mann in dunklem Anzug mit schwarzem Hut schwang sich empor. Er fliegt unter der Decke: ein Vogel aus bläulichem Licht. Mir ist, als stehe der Mann neben mir; aber wohl nur mehr seine Hülle. Während ich dem Kreisen des Vogels zusehe – und dabei seine fast raubtierhafte Erscheinung bemerke; oder ähnelt er einer Fledermaus? – da fällt mir ein… Ich – war es in Träumen? – konnte immer wieder mal fliegen. Ja, ich erinnere mich jetzt an zwei konkrete Situationen. Nun weiß ich, wie das Fliegen geht; wie ich es anfangen muss: Ausreichend Anlauf nehmen, kräftig empor springen und dann wohl dosierte und kräftige Flugbewegungen mit den Armen ausführen. Dann sollte es gelingen, einige Runden zu fliegen. Ich bin durch die Erinnerung an diese beiden Flugträume wieder im Körpergefühl von damals; in dieser Erfahrung drin. Es ist wie Radfahren – auch Fliegen verlernt man nicht wieder. Allerdings zweifele ich daran, dass die Scheune genügend Platz für den Anlauf bietet. Egal, ich versuche es trotzdem. Das hohe Ziel ein Lichtvogel zu werden, strebe ich ja sowieso nicht an. Mir genügt auch eine geringere Höhe.

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