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Luft für die Brust

Marienkrankenhaus

Traum:
Am Fuße des Weyerbergs; gen Westen. In einer Hütte. Stunde um Stunde, rund um die Uhr, arbeite ich hier, ohne dass mein Einsatz in irgendeiner Form gewürdigt würde. Irgendwann macht mich das wütend. Ich sage es der Vorgesetzten, werfe die Arbeit hin und gehe. Draußen eine Grünfläche, wie ein Labyrinth.

Etwas näher am Weyerberg; gen Westen. Ich trete aus einer Wohnung heraus. Gäste sind darinnen; weitere werden erwartet. Während ich auf die Terrasse hinter dem Haus gehe, öffne ich meine Blusenknöpfe. Nach einigen Schritten drehe ich mich um; Blick auf das Haus. Die Knöpfe geöffnet, gewährt die Bluse langsam Einblick. Ein silberblauer Van fährt vor, parkt am Rande der Terrasse direkt vor einer steilen Böschung. Der Fahrer, vermutlich von der sich öffnenden Bluse abgelenkt, fährt zu weit vor, das Fahrzeug kippt nach vorne, stürzt die Böschung runter und droht sich zu überschlagen. Dann aber – ein Glück! – kommt der Wagen sicher zum Stehen. Allerdings bin ich nicht sicher, ob sich diese Situation wirklich wegen meiner offenen Bluse ergab; womöglich war es dem Fahrer gar nicht aufgefallen.

Der Drang, meine Brüste, vor allem die linke, an die frische Luft zu lassen, ist sehr stark geworden – wie ein schlimmer Durst oder so, als würde ich ersticken, wenn ich meine Brüste nicht aus der Bluse befreien könnte! Eine Frau spricht mich leise an, will mir Rat geben oder Hilfestellung, damit ich mit meinen nackten Brüsten nicht von allen gesehen werde; will mir Tipps geben, wo ich Schutz suchen kann. Ich sage es offen und ehrlich: „Ach, wissen Sie, ich habe diese Scheu, meine Brüste zu zeigen, völlig verloren.“
Tatsächlich störte es mich nicht, schaute jemand auf meine entblößten Brüste. Die linke Brust ist an der Luft. Ich betrachte sie. In einem viereckigen Bereich zwischen 6 Uhr, Brustwarze und 10 Uhr zeigt sich die Haut leicht geschwollen, so als läge ein Lappen direkt unter der Haut – es erinnert an eine allergische Reaktion. Vielleicht wurde auch eine medizinisch notwendige Flüssigkeit unter die Haut gebracht. Die Brust ist ganz warm. Ich verteile kühle Sonnenmilch darauf. Unter den Fingerspitzen spüre ich eine Hautveränderung… dann kann ich es auch sehen: Am unteren Brustansatz, unterhalb der Schwellung, zeigt sich die Haut dicker und etwas runzelig zusammengezogen mit einem Nippel in der Mitte. Ja, es sieht so aus, als wüchsen dort unten zwei weitere Brustwarzen. Es wirkt etwas abstoßend; vielleicht bei längerer Betrachtung geradezu widerlich. Gedankenversunken und zögernd verstreiche ich auch dort die Sonnenmilch.

Eine Frau kommt daher, rümpft die Nase, wirft einen Blick nach oben in die Luft und sagt: „Hier stinkt’s!“
Ja, auch ich nehme vage einen unangenehmen Geruch wahr. Vielleicht ist es die Sonnenmilch, die auf der bestrahlen Haut ganz ranzig wird? Vielleicht riecht auch die verbrannte Haut unangenehm; ein Geruch der sich durch die Feuchte der Sonnenmilch erst richtig entfaltet? Gleichzeitig habe ich die Idee, die Aussage der Frau könnte sich auf meine Anmerkung beziehen, dass ich keine Scheu mehr habe, meine Brüste zu zeigen. Die Tatsache, dass es hier bei mir stinkt, löst ungute Gefühle in mir aus.

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6 Antworten zu Luft für die Brust

  1. zuckerwattewolkenmond

    mal irgendwo über eine Studie gelesen, wonach das Brustkrebsrisiko steigt, wenn man oft BHs trägt. Danach soll das Risiko am größten sein, wenn man den BH Tag und Nacht trägt, es nimmt ab, wenn man den BH nur tagsüber trägt und soll am geringsten sein bei Frauen, die selten oder gar keine BHS tragen. Das ist mir bei dem Traum wieder eingefallen, aber ich weiß leider nicht mehr genau, welche Studie das war und wo ich das gelesen habe.

  2. REPLY:
    Es hängt offenbar von einigen Faktoren ab, wie hoch das Risiko ist, an Brustkrebs zu erkranken. Dass das Tragen von BHs eine Rolle dabei spielen könnte, wusste ich allerdings nicht.

  3. zuckerwattewolkenmond

    REPLY:
    auch unter Medizinern umstritten, es gibt da verschiedene Meinungen. Ich finde es aber durchaus denkbar, zumal ja gerade diese Bügel- und Push-up-BHs einiges einengen und abklemmen und damit vielleicht auch irgendwelche Energieflüsse unterbrechen. Ich jedenfalls bin immer froh, wenn ich die los bin, oft ziehe ich den BH noch vor den Schuhen aus, wenn ich nach Hause komme. *gg*

  4. REPLY:
    Liebe Zucker, aufgrund meiner Betroffenheit finde ich gerade keine beflügelte Antwort, obwohl mir Dein unbeschwerter Zugang zur Thematik gut tut.
    :-)

  5. zuckerwattewolkenmond

    REPLY:
    da habe ich wohl mal wieder zu unbeschwert drauflosgeplappert, wobei ich allerdings auch nicht unbedingt eine Antwort erwartet habe und schon gar keine beflügelnde. Wie gesagt, fiel mir diese Sache nur spontan wieder zu deinem “Luftbedürfnis” im Traum ein.

  6. REPLY:
    Nix sorry, sondern so weitermachen! ;-)